Kunstrasen Oberdorf
12.03.2026 BRIEFEIch hoffe auf ein überzeugtes Ja
Am kommenden Montag wird die Gemeindeversammlung in Oberdorf erneut über die Sanierung des Kunstrasens z'Hof abstimmen. Was hat sich gegen- über der letzten abgelehnten Vorlage geändert? Der FC Oberdorf ...
Ich hoffe auf ein überzeugtes Ja
Am kommenden Montag wird die Gemeindeversammlung in Oberdorf erneut über die Sanierung des Kunstrasens z'Hof abstimmen. Was hat sich gegen- über der letzten abgelehnten Vorlage geändert? Der FC Oberdorf unterbreitet eine neue Variante, die allen vom Referendumskomitee kritisierten Punkten Rechnung trägt:
1. Der Kredit wird von ursprünglich 530 000 auf 290 000 Franken reduziert.
2. Der FCO als Hauptnutzer der Anlage erhöht seinen Beitrag um 110 000 Franken auf neu 160 000 Franken.
3. Die umliegenden Gemeinden beteiligen sich neu mit insgesamt 25 000 Franken (bisher 5000) an den Kosten.
4. Der Abgeltungsbetrag der Gemeinde an den FC Oberdorf für Pflege und Betrieb der Gemeindeanlage wird auf 20 000 Franken halbiert.
5. Der FCO verpflichtet sich, entsprechende Rückstellungen für einen nächsten Ersatz des Kunstrasens (voraussichtlich im Jahr 2038) zu bilden.
Der Club ist bei dieser überarbeiteten Variante vor allem bezüglich Finanzen an die Grenzen der Belastbarkeit gegangen. Die Enttäuschung ist gross, dass dies für das Referendumskomitee immer noch nicht ausreichend genug ist. Es will an der GV geheime Abstimmung beantragen und schliesst sogar ein erneutes Referendum nicht aus. Ich wundere mich sehr, warum über dieses Geschäft nicht wie üblich offen abgestimmt werden kann, will aber an dieser Stelle nicht über die Gründe des Komitees spekulieren!
Was mich zusätzlich stört, ist die Tatsache, dass seitens des Referendumskomitees immer wieder auf die Gleichbehandlung aller Dorfvereine hingewiesen wird. Da werden aber nach meiner Überzeugung Äpfel mit Birnen verglichen. Man kann doch einen Verein mit einer Grösse von rund 600 Mitgliedern nicht mit bedeutend kleineren Dorfvereinen vergleichen, deren Ausgaben um einiges geringer sind. Das soll aber keineswegs heissen, dass nicht auch sie ihren wertvollen Anteil für die Allgemeinheit leisten.
Ich hoffe, dass möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner die immensen Bemühungen des FC Oberdorf zu schätzen wissen und mit einem überzeugten Ja dem deutlich reduzierten Kredit zustimmen. Nicht auszudenken, was ein neuerliches Nein bedeuten würde. Der FCO in erster Linie, aber auch die Gemeinschaft wären empfindlich betroffen!
Kurt Affentranger, Oberdorf
