Wer soll gewählt werden?
19.09.2023 BaselbietLeserinnen und Leser schreiben zu den Wahlen
Wahlen
Bern braucht Realität!
Mit 29 Jahren gehört Samira Marti immer noch zu einer der jüngsten Nationalrätinnen. Die Ökonomin und Co-Präsidentin der SP-Bundeshausfraktion hat in den ...
Leserinnen und Leser schreiben zu den Wahlen
Wahlen
Bern braucht Realität!
Mit 29 Jahren gehört Samira Marti immer noch zu einer der jüngsten Nationalrätinnen. Die Ökonomin und Co-Präsidentin der SP-Bundeshausfraktion hat in den vergangenen Jahren mehrfach im Parlament auf sich aufmerksam gemacht. So auch bei der Einkommensungleichheit zwischen Männern und Frauen: Samira Marti forderte den Bundesrat auf, wichtige Daten zu unbezahlter Arbeit und Lohndiskriminierung zu liefern. In ihrer Antwort auf den bundesrätlichen Bericht sagt sie: «Es ist enorm wichtig, dass man die Realität in den nackten Zahlen abgebildet bekommt. Das Resultat ist sehr schockierend. Frauen und Männer würden gleich viel Arbeit leisten, aber die Frauen seien trotzdem ökonomisch dermassen viel schlechter gestellt. Der Bericht zeigt auch, dass Kinder und Familiengründung ein Armutsrisiko für Frauen darstellen. Dieses Problem hat die Politik bis heute nicht gelöst.»
Besondere Aufmerksamkeit erlangte Samira Marti mit ihrer Motion «Armut ist kein Verbrechen». Darin verlangt sie, dass Menschen, die länger als zehn Jahre in der Schweiz leben, nicht mehr ausgewiesen werden können, wenn sie Sozialhilfe benötigen. Überraschenderweise konnte sie sogar den Ständerat davon überzeugen. Samira Marti ist eine Kämpferin gegen die soziale Ungerechtigkeit. Im Zentrum steht für sie eine soziale Schweiz, in der alle Menschen vom wirtschaftlichen Fortschritt profitieren und in Würde leben können. Gerade darum braucht Bern Samira Marti. Mit Überzeugt wähle ich Liste 2 und Samira Marti in den Nationalrat.
Claude Hodel, Reinach
Alles spricht für die beiden
Mit ihrer hohen Kompetenz, Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit gehören Samira Marti und Eric Nussbaumer zu den Spitzenleuten im Nationalrat. Folgerichtig bekleiden sie wichtige Posten in der nationalen Politik, was von anderen Baselbieter Politikerinnen und Politikern nicht gesagt werden kann. Eric Nussbaumer ist erster Vizepräsident des Nationalrates und Samira Marti ist Co-Präsidentin der SP-Fraktion im Bundeshaus. Beide werden sich weiterhin für eine Schweiz einsetzen, in der alle Menschen vom wirtschaftlichen Fortschritt profitieren können. Gleichzeitig leisten sie einen grossen Beitrag, damit das Leben auf unserem Planeten auch in Zukunft lebenswert bleiben wird. Sie sollen deshalb auch in Zukunft eine wichtige Rolle im Nationalrat spielen, was letztlich auch für das Baselbiet wichtig ist. Ich werde am 22. Oktober die Liste 2 mit Samira Marti und Eric Nussbaumer in die Urne legen.
Roland Laube, Gelterkinden
Eine richtige Gewerblerin
Wie in den vergangenen zwei Amtsperioden werde ich Nationalrätin Sandra Sollberger von der SVP auch in diesem Herbst wieder meine Stimme geben. Sie bringt mit ihrer unkomplizierten, zugänglichen Art etwas Farbe in den Nationalrat. Dies hält sie indessen nicht davon ab, ihren klaren politischen Kurs zu verfolgen. Sandra Sollberger hat sowohl in der prestigeträchtigen Finanzkommission als auch in der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen Akzente gesetzt. Als Geschäftsführerin eines Malerbetriebs schlägt ihr Herz für die KMU-Betriebe. Sie weiss ganz genau, wo dem Gewerbe der Schuh drückt.
Als Inhaber eines Ingenieurbüros bin ich darauf angewiesen, dass für die KMU gute Wirtschaftsbedingungen herrschen und dass der Staat bei der Bürokratie nicht überbordet. In Zeiten eines trockenen Personalmarkts ist es wichtig, dass wir den Berufsnachwuchs selbst ausbilden können. Dazu braucht es gute Bedingungen des Staates. Ich werde Sandra Sollberger wiederwählen, weil sie sich massgeblich und engagiert dafür einsetzt, dass der Bund gute Rahmenbedingungen für attraktive Lehrberufe in Handwerk und Dienstleistungssektor schafft.
Johannes Sutter, Arboldswil
Parteiübergreifend anerkannt
Seit sehr vielen Jahren kenne und schätze ich Daniela Schneeberger als intelligente, zielstrebige und äusserst kompetente Politikerin. Dabei ist sie bodenständig geblieben. In den vergangenen zwölf Jahren hat sie sich im Nationalrat als solide und zuverlässige Schafferin einen hervorragenden Namen gemacht. Sie ist parteiübergreifend anerkannt und wohl nicht zufällige ist sie aktuell auch Vizepräsidentin der freisinnig-liberalen Fraktion. Sie redet nicht nur, sondern sie handelt auch. Sie agiert erfolgreich in Beruf und Politik. Ihre Projekte und Überzeugungen verfolgt sie stets zielstrebig.
Dank ihrer offenen, unverkrampften und sympathischen Persönlichkeit findet sie jeweils sehr rasch Zugang zu den Menschen. Als Baselbieterin durch und durch vertritt sie die Interessen unseres Kantons mit viel Herzblut. Sie hat das als Landrätin getan und sie tut es natürlich auch als Nationalrätin. Damit sie ihre ausgezeichnete Arbeit fortsetzen kann und die Bundesversammlung auch in den nächsten vier Jahren von ihrem unternehmerischen Sachverstand profitieren kann, wähle ich Daniela Schneeberger mit Überzeugung wieder in den Nationalrat und setze sie zweimal auf meine Liste.
Käthy Zimmermann, Gemeinderätin, Ormalingen
Einfl ussreiche Agrarpolitikerin
Als Politikerin setzt sich Maya Graf seit vielen Jahren für eine zukunftsfähige Landwirtschaft ein. Sie gehört gemäss dem Rating des Landwirtschaftsjournals «Die Grüne» zu den einflussreichsten Agrarpolitikerinnen und -politikern im Bundeshaus. Die Aufgaben der Landwirtschaft umfassen nicht nur die Ernährung der Schweizer Bevölkerung, sondern auch die Pflege der Kulturlandschaft und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Um all diese Aufgaben sicherzustellen, ist überparteiliche Zusammenarbeit gefragt. Maya Graf arbeitet daher seit Jahren eng mit dem Schweizerischen Bauernverband, BioSuisse und den Schweizer Landfrauen und Bäuerinnen zusammen.
Die Landwirtschaft ist eine Querschnittspolitik. In meinem Studium zur Umweltingenieurin spezialisiere ich mich daher auf die Förderung einer naturnahen Kulturlandschaft. Die Umsetzung kann ich mir zu Hause auf unserem Landschaftspflegebetrieb direkt anschauen. Die Verstrickung von Landwirtschaft und Naturschutz fasziniert mich schon länger und nun möchte ich mich für diese Schlüsselstelle auch in der Politik starkmachen. Maya ist, wie ich, auf einem Bauernhof aufgewachsen und profitiert von einem breiten landwirtschaftlichen Netzwerk. Sie kennt sowohl die Sorgen als auch die Leistungen der Bauernfamilien. Es braucht Maya Graf weiterhin im Ständerat, um die Wünsche und Forderungen der Landwirtschaft und der Konsumentinnen und Konsumenten auch zukünftig auf die politische Agenda zu bringen.
Gerade in Anbetracht der Herausforderungen, welche die Klimaerwärmung mit sich bringt, ist ihre Stimme für die Landwirtschaft in Bern unverzichtbar. Gemeinsam mit Maya möchte ich mich für die Baselbieter Bauernfamilien einsetzen.
Dominique Zbinden, Nationalratskandidatin, Itingen
Konstruktiv und zielorientiert
Maya Graf ist als Politikerin und als Person sehr engagiert und sichtbar. Ihre Stimme wird in Bern gehört, ihr Wort hat Gewicht. Es wäre schade, wenn unsere Region diese Kompetenz und dieses Charisma in der nächsten Legislatur verlieren würde.
Wir kennen uns seit Jahrzehnten, arbeiten immer wieder in Themen und Projekten zusammen und sassen gemeinsam im Nationalrat. Schon damals vertrat sie unseren Kanton, die Nordwestschweiz und unsere Dreiländerregion mutig und hörbar und zeigte ihre besondere Fähigkeit, parteiübergreifend konstruktiv und zielorientiert zusammenzuarbeiten.
In Bern gibt Maya Graf unserer Dreiländerregion eine hörbare Stimme. In der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Oberrhein koordinieren wir uns stark. Mit dem Postulat «Die Schweizer Metropolitanregionen und Wirtschaftszentren brauchen Entwicklungsperspektiven und die grenzüberschreitende Vernetzung» vom März 2023 gibt Maya Graf diesem Thema auch eine gesamtschweizerische Dimension.
Maya Graf findet parteiübergreifend den Draht zu Menschen, sie kann gut zuhören und setzt sich in Bern hartnäckig für unsere Region ein. Sie vertritt die Anliegen unseres Kantons im Ständerat engagiert und wirkungsvoll. Deshalb empfehle ich sie mit Überzeugung zur Wahl.
Kathrin Amacker, ehem. Nationalrätin «Die Mitte»
Was es jetzt braucht!
Jetzt braucht es ein Zusammenstehen sämtlicher bürgerlicher Parteien und der gesamten Baselbieter Landwirtschaft, um am 22. Oktober mit Überzeugung das Baselbiet wieder auf die richtige Bahn zu lenken und somit beim Wahlkampf mit geeinten Kräften den linksgrünen Ständeratssitz endlich wieder für das bürgerlich denkende Baselbiet zu holen.
Es wird höchste Zeit, wieder einen Ständerat aus bürgerlichen Kreisen als Vertreter für die grosse Mehrheit vom Baselbiet nach Bern zu schicken, und das linksgrüne Malheur möglichst rasch zu beenden. Wenn man heute nach Deutschland schaut, in welches Chaos die linksgrüne Regierung inklusive CDU hinführt, und in welchem Ausmass die produzierende Wirtschaft an die Wand gefahren wird, sollten wir in der «noch» selbstständigen Schweiz nicht auch den gleichen Fehler begehen. Es war noch nie so wichtig, das sinkende linksgrüne Schiff möglichst rasch zu versenken und den Grünen-Wahnsinn zu stoppen. Kein Mensch ist gegen vernünftigen Umweltschutz, aber gegen eine total verfehlte Energiestrategie sowie immer mehr Staatsangestellte und laufend höhere Steuern.
Was es jetz braucht, ist ein Zusammenstehen für unseren freisinnigen Ständeratskandidaten, Dr. Sven Inäbnit, einen Menschen, der weiss, was Arbeiten ist, aber auch weiss, wo die Schwerpunkte unseres Kantons liegen. Auch eine produzierende Landwirtschaft ist ihm ein Anliegen. Ich erwarte von einer Führungsperson in so einem hohen Amt eine absolute Vorbildfunktion, und das vor allem auf dem eigenen Betrieb. Wir im Baselbiet dürfen nicht länger zusehen, wie die heutige Ständerätin nahezu bei sämtlichen Abstimmungen gegen das Gewerbe, aber auch gegen sämtliche Landwirtschfts-Vorlagen abgestimmt hat, und sich mehrheitlich gegen die ländliche, produzierende Bevölkerung stellt. Auch die extrem übertriebene Zuwanderung und das komplett aus dem Ruder gelaufene Asylwesen braucht eine massiv härtere Gangart, was leider von linksgrüner Seite eher ins Lächerliche gezogen wird. Darum der Aufruf an die Stimmenden, dass unbedingt Bürgerliche (am besten SVP) gewählt werden am 22. Oktober.
Paul Eschbach, Diegten
Blick in Vergangenheit und Zukunft
In sechs Wochen sind die nächsten Wahlen bereits vorbei.
Für die meisten sind Abstimmungen und Wahlen nicht wichtig und sie machen sich kaum Gedanken darüber, warum man überhaupt dieses Kuvert öffnen und studieren soll. Doch ist es wirklich bedeutungslos? Sollten wir uns nicht ein paar Minuten Zeit nehmen und uns überlegen, was einem wichtig ist? Was für unser schönes Baselbiet in Bern geleistet wird? Wer für welche Werte und unsere Region einsteht?
Ich wünsche mir eine höhere Wahlbeteiligung als in den vergangenen Jahren und fordere Sie dazu auf, sich früh genug zu informieren. Schreiben Sie die Nationalratskandidaten an. Besuchen Sie die Anlässe und Podien. Kommen Sie am 29. September nach Gelterkinden an den Anlass: «Aktuelles aus erster Hand – die Mitte erzählt». Ich freue mich, Sie dort zu begrüssen. Und nicht vergessen, die Liste 57 ins Wahlkuvert zu stecken.
Jessica Sumi, Nationalratskandidatin Liste 57, Rünenberg
