Künstliche Intelligenz!?
30.06.2023 BucktenDaniel Meier, Gemeindepräsident Buckten, parteilos
In einer Welt, die sich unaufhaltsam digitalisiert, gewinnt die Künstliche Intelligenz (KI) an Bedeutung. Von smarten Assistenten bis hin zu automatisierten Prozessen begegnet uns KI in verschiedenen Facetten ...
Daniel Meier, Gemeindepräsident Buckten, parteilos
In einer Welt, die sich unaufhaltsam digitalisiert, gewinnt die Künstliche Intelligenz (KI) an Bedeutung. Von smarten Assistenten bis hin zu automatisierten Prozessen begegnet uns KI in verschiedenen Facetten unseres Alltags. Sie verspricht Effizienzsteigerung, Komfort und personalisierte Erlebnisse. Doch während wir die Vorteile geniessen, stellt sich auch die Frage nach den Auswirkungen.
KI hat zweifellos das Potenzial, unseren Alltag zu revolutionieren. Sprachassistenten wie Siri und Alexa stehen uns mit Rat und Tat zur Seite. Sie beantworten unsere Fragen, steuern unsere «Smart Homes» und erledigen Aufgaben auf unseren Befehl. Dadurch gewinnen wir Zeit und Energie für andere Dinge. In der Welt des E-Commerce analysiert KI unsere Vorlieben und Verhaltensmuster, um massgeschneiderte Empfehlungen auszusprechen. Dadurch sparen wir Zeit und finden schneller Produkte, die unseren Bedürfnissen entsprechen.
Doch während KI uns in vielen Bereichen unterstützt, tauchen auch Bedenken auf. Datenschutz und Privatsphäre sind zentrale Themen. KI basiert auf der Analyse grosser Datenmengen, die unser Verhalten und unsere Vorlieben offenlegen. Es ist wichtig, dass wir unsere Daten schützen und sicherstellen, dass sie nicht missbraucht werden. Ein weiteres Anliegen betrifft den Arbeitsmarkt. Während KI bestimmte Aufgaben automatisiert, stellt sich die Frage nach den Auswirkungen auf Arbeitsplätze. Hier müssen wir sicherstellen, dass der technologische Fortschritt nicht zu sozialer Ungleichheit führt, sondern neue Chancen und Qualifikationen schafft.
Um den Einfluss von KI auf unsere Menschlichkeit zu bewahren, müssen wir auch die ethischen Fragen beachten. KI-Systeme lernen aus Daten, die von Menschen erstellt wurden, und können dadurch Vorurteile und Diskriminierung reproduzieren. Wir müssen sicherstellen, dass KI-Systeme fair und transparent sind und keine bestehenden Ungleichheiten verstärken. KI ist zweifellos eine aufregende Entwicklung, die unsere Zukunft prägen wird. Indem wir ihre Chancen nutzen und gleichzeitig die Herausforderungen angehen, können wir eine Balance zwischen Innovation und Menschlichkeit finden. KI sollte ein Werkzeug sein, das uns unterstützt und stärkt, während wir unsere menschlichen Werte bewahren. So weit, so gut? Ist nun alles dazu gesagt und können Sie mit dem Text etwas anfangen? Ich habe bewusst nicht «mit meinem Text» geschrieben, denn die vorangehenden Abschnitte stammen nicht aus meiner Feder, sondern ich habe KI einmal ganz praktisch ausprobiert. Mit wenigen Anweisungen und einigen Anläufen, bis der Umfang stimmte, konnte ich einen Text generieren, der erstaunlich ansprechend wirkt. Allerdings ist er eher floskelhaft und wie ein Werbetext verfasst.
Genauso, wie es mir widerstrebt, hier einfach Wahlpropaganda wiederzugeben, will ich Ihnen auch keinen computergenerierten Text unterjubeln. Dies bleibt daher die einzige Kolumne, die ich von einem KI-Programm schreiben liess. Zukünftig möchte ich Sie wieder auf einer persönlichen Ebene ansprechen, mit Originalität statt seelenloser KI – auch wenn es mehr Zeit und Engagement braucht.
In der «Carte blanche» äussern sich Oberbaselbieter National- und Landratsmitglieder sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gemeindebehörden zu einem selbst gewählten Thema.