«Zusammen etwas erreichen»
21.03.2023 Bennwil, Vereine, Wirtschaft, Bezirk WaldenburgAufbruchstimmung an der GV des Vereins KMU Waldenburgertal
Der Verein KMU Waldenburgertal ist dieses Jahr an verschiedenen Anlässen präsent, wie an der Generalversammlung vom Freitag bekannt wurde. So lädt er etwa am 13. Mai zum Markt in Hölstein ein, und am 29. August findet das ...
Aufbruchstimmung an der GV des Vereins KMU Waldenburgertal
Der Verein KMU Waldenburgertal ist dieses Jahr an verschiedenen Anlässen präsent, wie an der Generalversammlung vom Freitag bekannt wurde. So lädt er etwa am 13. Mai zum Markt in Hölstein ein, und am 29. August findet das nächste KMU-Forum in Liestal statt.
André Frauchiger
Am Freitag fand die GV des Vereins KMU Waldenburgertal statt – dieses Mal in Bennwil. Gemeindepräsidentin Verena Scherrer-Nef nutzte in ihrer Ansprache die Gelegenheit, Zahlen zum Gewerbe und gesellschaftlichen Leben vorzustellen: Das 670-Einwohner-Dorf Bennwil stehe für 18 «klassische» Bauernhöfe, 15 Industrieund Gewerbebetriebe, 200 Arbeitsplätze sowie einen Dorfladen, der sich einigermassen über Wasser halte. «Der letztjährige Höhepunkt war zweifellos das grosse Dorffest, es bleibt unvergessen», sagte sie weiter. Scherrer-Nef wies in diesem Zusammenhang auf eine Stärke ihres «typischen Bauerndorfs» hin: Die Bevölkerung halte zusammen, vor allem in schwierigen Zeiten. Ein solches Miteinander sei allen Gemeinden zu wünschen.
Tobias Eggimann, Mitglied der Geschäftsleitung der Wirtschaftskammer Baselland, stellte die Aktivitäten und Dienstleistungen des mehr als 10 000 Mitglieder zählenden Verbands vor. Auch der Verein KMU Waldenburgertal ist Mitglied. Die Mitglieder können von den angebotenen Dienstleistungen der Wirtschaftskammer profitieren. Diese umfassen etwa den Bereich Energie und Umwelt, wo sich der Verband laut Eggimann «für die Schaffung von Anreizen statt Verboten» einsetzt. Im Zentrum der Verbandsaktivitäten stehe auch die Berufsbildung. Dabei kündigte Eggimann an, in diesem Jahr wieder eine Berufsschau durchzuführen. Im Sinne und zur Sicherung des «sozialen Friedens» engagiere sich der Wirtschaftsverband mit seinen rund 90 Angestellten auch für «gleich lange Spiesse» im Arbeitsrecht und bei den Löhnen.
Gewerbeausstellung in Planung
Nach diesen zwei Ansprachen ging es schliesslich um den Gastgeber «KMU Waldenburgertal». Der Verein verfügt seit einem Jahr über kein Präsidium mehr, sondern die Vorstandsmitglieder leiten ihn auf Ressortebene. Je nach Anliegen können sich die Mitglieder an die entsprechende Ressortleitung wenden. Bei Fragen, die über die einzelnen Ressorts hinausgehen, sei Katrin Kaden die richtige Ansprechperson, wie erklärt wurde. Sie und Daniel Tschudin führten durch die Traktanden, unterstützt von den übrigen Vorstandsmitgliedern. Protokoll, Jahresbericht, Jahresrechnung und Budget 2023 wurden diskussionslos genehmigt. Sämtliche Vorstandsmitglieder stellten sich für ein weiteres Jahr zur Verfügung, es waren also keine Wahlen nötig.
Der Jahresbeitrag wurde gemäss Antrag des Vorstands bei 130 Franken pro KMU-Mitglied belassen. Davon werden 20 Franken für «besondere Aktivitäten» des Vereins reserviert. Dazu gehören verschiedene Auftritte in der Öffentlichkeit: So etwa am Maimarkt vom 13. Mai in Hölstein, das «Fürobebier» am 2. Juni, das KMU-Forum in Liestal am 29. August, das KMU-Outlet vom 1. bis 3. September oder der bewilligungsfreie Sonntagsverkauf am 3. September. Auf dem Programm steht ferner der für die Nachwuchsförderung sehr wichtige Berufsinfoanlass am 25. September. Die nächste GV von «KMU Waldenburgertal» findet am 15. März 2024 in Liedertswil statt.
«Mitglieder müssen mithelfen»
Vorstandsmitglied Gerhard Dill forderte die Vereinsmitglieder eindringlich auf, sich bei den verschiedenen Anlässen, besonders bei der Durchführung des Maimarkts am 13. Mai, zu engagieren. Ohne das aktive, ehrenamtliche Mitwirken der Mitglieder könnten keine Anlässe durchgeführt werden, so Dill.
Zum Schluss verriet Daniel Tschudin, dass eine gross angelegte Gewerbeausstellung in Planung sei. Näheres werde «zu gegebener Zeit» mitgeteilt. Zum Abschluss erklärte er: «Im Waldenburgertal kann man gut leben – und arbeiten.» Er dankte im Namen des Vorstands den anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmern für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Tschudin schloss sich dem Aufruf der Bennwiler Gemeindepräsidentin Verena Scherrer-Nef an, indem er mit Nachdruck festhielt: «Miteinander können wir als Gewerbler etwas erreichen.»