Mahnwache für Religionsfreiheit
Mit Kerzen und Friedensbotschaften trotzten am vergangenen Mittwochabend 13 Personen der Kälte im «Stedtli» in Liestal. Still standen sie eine halbe Stunde, um auf die Verfolgung von Christen und anderen Gläubigen hinzuweisen. Die friedliche Aktion von ...
Mahnwache für Religionsfreiheit
Mit Kerzen und Friedensbotschaften trotzten am vergangenen Mittwochabend 13 Personen der Kälte im «Stedtli» in Liestal. Still standen sie eine halbe Stunde, um auf die Verfolgung von Christen und anderen Gläubigen hinzuweisen. Die friedliche Aktion von «Christian Solidarity International» (CSI) fand gleichzeitig an 51 Orten in der Schweiz statt. Die Appelle lauteten: Glaubensverfolgung stoppen, Frieden in der Ukraine und Freiheit für Glaubensgefangene im Iran. Mit einer Kerze in der Hand machten sie auf die Millionen von Christen aufmerksam, die wegen ihres Glaubens bedrängt werden. Besonders in der Vorweihnachtszeit steigt die Gefahr religiös motivierter Angriffe.
Die vorbeiziehenden Passanten warfen einen interessierten Blick auf die friedliche Menschengruppe. Viele nahmen auch gerne einen Info-Flyer entgegen oder führten ein kurzes Gespräch mit den Teilnehmenden der CSI-Mahnwache. Ziel war es, ein Zeichen für die weltweite Religionsfreiheit zu setzen und Solidarität mit den Betroffenen zu bekunden. Ausser in Liestal wurde sie gleichzeitig in 50 weiteren Ortschaften in der Schweiz durchgeführt. Die stille Kundgebung fand auch in Frankreich, Nepal, Pakistan, Bangladesch, Nigeria, Syrien und dem Südsudan statt.
Rolf Höneisen, Medienveranwortlicher Stiftung CSI-Schweiz, Binz (ZH)