Feierliche Eröffnung der «Route 5»
Der Verein Kienberg+ hat die Route 5 der Kienberger Wanderwege eröffnet: Am vergangenen Samstag wurde die neue Route mit einer Wanderung vom Rössliplatz via Ruine «Kienberg-Heidegg» – alte Gips Union – ...
Feierliche Eröffnung der «Route 5»
Der Verein Kienberg+ hat die Route 5 der Kienberger Wanderwege eröffnet: Am vergangenen Samstag wurde die neue Route mit einer Wanderung vom Rössliplatz via Ruine «Kienberg-Heidegg» – alte Gips Union – Heimetsädel – Schnäpfenflüeli – Ruine «Alt Kienberg» bis nach Kienberg offiziell eröffnet. Damit ist das Projekt der Kienberger Wanderwege vorerst abgeschlossen.
Die Bezeichnungen der beiden Burgruinen um Kienberg stifteten in der Vergangenheit einige Verwirrung. Generationen von Kienbergerinnen und Kienbergern lernten in der Schule, dass westlich des Dorfes die Ruine «Heidegg» und südöstlich des Dorfes «Alt Kienberg» liege. Forschungen von Prof. Werner Meyer – «Burgen Meyer» – der Uni Basel in den 1960er- und 1980er-Jahren haben neue Erkenntnisse gebracht. Heute ist klar: Die westliche, Richtung Oltingen liegende Ruine ist «Alt Kienberg», die südöstliche gleich oberhalb des Dorfes «Kienberg-Heidegg».
Der Verein Kienberg+ hat sich im Frühjahr an die Erschliessung gemacht. Sträucher mussten geschnitten und Passagen des vergessenen Weges freigelegt oder neu gebaut und die Route ausgeschildert werden. Mitglieder des Vereins leisteten diese Arbeiten. Am Samstag erfolgte die Einweihung der neuen Route 5. Gegen 30 Personen nahmen trotz der Hitze die Wanderung unter die Füsse. Unterwegs sorgte der Verein Kienberg+ für eine Erfrischung. Bei der Route 5 handelt es sich um einen wunderschönen Weg, der gut mit einem Abstecher zum Aussichtspunkt Schnäpfenflüeli kombiniert werden kann. Für Interessierte sind bei den Ruinen geschichtliche Infos angebracht. Der Weg ist ab der Bushaltestelle Saalhöhe ausgeschildert. Dies war durch grosse Eigenleistung der Vereinsmitglieder sowie durch die finanzielle Unterstützung des Swisslos Fonds des Kantons Solothurn und des Jurapark Aargau möglich.
Im Anschluss an die Wanderung wurde auf dem Platz zwischen «Rössli» und der Kirche ein Einweihungsfest mit über 60 Personen und musikalischer Unterhaltung gefeiert. Zudem wurden weitere Pläne zur Steigerung der Attraktivität des Dorfes präsentiert.
Ruedi Bienz, Kienberg