«Adonia»-Chor mit Musical
Dem «Adonia»-Musical «Daniel», organisiert von der reformierten Kirche Diegten-Eptingen und der Freikirche Gate44, Böckten, wohnten in der Woche vor Ostern gegen 700 begeisterte Besucherinnen und Besucher bei.
Wie weit sind ...
«Adonia»-Chor mit Musical
Dem «Adonia»-Musical «Daniel», organisiert von der reformierten Kirche Diegten-Eptingen und der Freikirche Gate44, Böckten, wohnten in der Woche vor Ostern gegen 700 begeisterte Besucherinnen und Besucher bei.
Wie weit sind wir für unsere Werte, unsere Überzeugungen und Ansichten bereit zu gehen? Bis in die Löwengrube. Denn Daniel, von dem das Musical handelt, brachte nichts von seinem Glauben ab. Die Geschichte ereignete sich vor über 4000 Jahren.
Das Musical erzählt von Daniel, dem als Berater des Königs eine Falle gestellt wird. Doch wie bringt man einen Gegner zu Fall, wenn man nichts gegen ihn in der Hand hat? Seit Jahrzehnten wird der Minister Daniel am Königshof nämlich wegen seiner aussergewöhnlichen Weisheit und Loyalität geschätzt. Der neue König befördert ihn sogar zum höchsten Verwalter. Das weckt den Neid der übrigen Minister und so suchen sie nach einer Gelegenheit, Daniels Karriere zu ruinieren. Daniel scheint aber auch nach einer Beschattung rund um die Uhr keinerlei «Dreck am Stecken» zu haben. Da beschliessen sie, Daniels religiöse Überzeugungen gegen ihn zu verwenden und starten eine Verschwörung.
Die über 70 Jugendlichen und Leiter, die innert kürzester Zeit mehrstimmige Songs, Choreos, Tanz und Theater einübten, gewannen die Herzen der Zuschauerinnen und Zuschauer im Flug. Die schweizerdeutschen Texte vermittelten viel Hoffnung und Ermutigung, sich und seinen Einstellungen treu zu bleiben. Und davon konnten alle viel mitnehmen: Hoffnung und Ermutigung. Im Fall von Daniel bewies Gott seine Treue und rettete ihn aus der Löwengrube. Daniels Unerschütterlichkeit und sein Vertrauen darauf, dass Gott die Kontrolle über sein Leben hat, verschloss den Löwen das Maul. Manchmal brüllen die Löwen zwar laut, aber dann einfach nicht klein beigeben! Darin hat die Geschichte bestärkt.
Dank der vielen Helferinnen und Helfer sowie der rund 30 Gastgeberfamilien, bei denen die Chormitglieder übernachten konnten, war die gute Durchführung der beiden Konzerte gewährleistet.
Eliane Burn, «gate44», Liestal