Anregungen zur Stabilisierung der AHV
Bei der «Reform AHV 21», die im vergangenen Dezember vom Parlament angenommen wurde, soll die in der Schweiz lebende Bevölkerung die Finanzierung der AHV-Renten durch Erhöhung der Mehrwertsteuer und ...
Anregungen zur Stabilisierung der AHV
Bei der «Reform AHV 21», die im vergangenen Dezember vom Parlament angenommen wurde, soll die in der Schweiz lebende Bevölkerung die Finanzierung der AHV-Renten durch Erhöhung der Mehrwertsteuer und anderer Abgaben sicherstellen. Dies ist eine unerhörte Diskriminierung der lokalen AHV-Bezüger gegenüber den im Ausland lebenden Rentnern, die keinen Rappen zur Sicherung beitragen, aber die volle Rente beziehen. Meistens ist die Kaufkraft im Ausland höher als in der Schweiz. Deshalb wäre eine Kürzung der Rente von im Ausland Lebenden um 15 Prozent und bei den Grenzgängern von 7,5 Prozent gerechtfertigt und längst überfällig.
Die Kinder sind unsere Zukunft. Deshalb finde ich, dass Frauen mit Kindern, die kein Einkommen haben, etwa 40 000 Franken Erziehungsgutschrift erhalten sollten. Bei Teilzeitpensen erhielten sie den Fehlbetrag ergänzt, somit würden sie eine bessere Rente erzielen.
Das grösste Sparpotenzial wäre vielleicht bei Missbräuchen der Vorsorgeeinrichtung aufzuspüren, durch die alle ehrlichen Rentner, die zur Sicherung der AHV beitragen, schamlos betrogen werden.
Ich hoffe, dass meine Anregungen zu einer Revision aus wirtschaftlicher Sicht, ohne Diskriminierung und mit den vorhandenen Mitteln endlich zur Abstimmung gelangen. Es wäre schön, wenn einige Volksvertreter ein Abo der «Volksstimme» hätten und diesen Leserbrief im Sinne von Gerechtigkeit und Sicherung der AHV ernst nähmen.
Walter Tschudin, Thürnen