Wo ein Wille ist ...
Zum Artikel «Zu viel Luxus im Schrebergarten» in der «Volksstimme» vom 19. August, Seite 4 und 5
Für mich ist es schwer nachvollziehbar, dass es für die Gestaltung und für die Benutzung von ...
Wo ein Wille ist ...
Zum Artikel «Zu viel Luxus im Schrebergarten» in der «Volksstimme» vom 19. August, Seite 4 und 5
Für mich ist es schwer nachvollziehbar, dass es für die Gestaltung und für die Benutzung von Schrebergärten so strenge Gesetze geben muss. Wenn die landschaftsschutztechnisch problematischen Feuerstellen bemängelt werden, dann ist das wohl noch einleuchtend. Gesamthaft gesehen finde ich es aber schade, wenn diese Oasen, die von ihren Besitzern mit viel Fantasie und Herzblut errichtet wurden, umgestaltet oder sogar abgerissen werden müssen. Mag sein, dass vor lauter Freude an diesen Oasen das eine oder andere Detail übersehen wurde. Das kann passieren.
Schliesslich gibt ja auch der Sissacher Gemeindepräsident Peter Buser Fehler zu: «Selbstverständlich müssen wir uns auch selbst an der Nase nehmen. Vor 15 Jahren fand die letzte offizielle Kontrolle statt.» Solidarisch sein würde in diesem Fall bedeuten: Jeder gibt zu, was er in jüngster Zeit verbockt hat. Danach packen wir es an. Denn nur dann, wenn wir alle zur Erkenntnis kommen, dass niemand perfekt ist, und wenn wir uns gegenseitig respektieren, kann Neues entstehen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Fritz Häuselmann, Gelterkinden