Eine faire Partnerschaft, von der alle profitieren
Zum Artikel «Der Streit ums Palmöl» in der «Volksstimme» vom 15. Januar, Seite 6
Als kleines Land ist die Schweiz sehr stark von der Aussenwirtschaft abhängig und dank ...
Eine faire Partnerschaft, von der alle profitieren
Zum Artikel «Der Streit ums Palmöl» in der «Volksstimme» vom 15. Januar, Seite 6
Als kleines Land ist die Schweiz sehr stark von der Aussenwirtschaft abhängig und dank Freihandelsabkommen (FHA) mit Partnern in aller Welt bisher sehr gut gefahren. Am 7. März bietet sich die Möglichkeit, diese Erfolgsgeschichte mit dem Freihandelsabkommen Indonesien weiterzuschreiben.
Dieses Land ist einer der wichtigsten Wachstumsmärkte der Welt. Je früher wir unseren Unternehmen die Tür zu diesem Markt öffnen, desto besser. Dank intensiver Verhandlungen ist es gelungen, pionierhafte Nachhaltigkeitsregeln in die Verträge aufzunehmen. Es gibt weltweit kein anderes Abkommen, das solche Auflagen macht. Zum ersten Mal gewährt die Schweiz einem anderen Staat erleichterte Einfuhren nur, wenn die importierten Produkte, wie etwa Palmöl, ökologische und soziale Standards erfüllen. Zudem wird Indonesien ganz allgemein motiviert, sich an internationale Standards zu halten, zum Beispiel auch – für die Pharmaindustrie besonders wichtig – beim Schutz des geistigen Eigentums. Mit diesem FHA leistet die Schweiz einen Beitrag zur ökonomischen, ökologischen und sozialen Entwicklung vor Ort. Eine faire Partnerschaft, von der beide Seiten und die Umwelt profitieren, eine wirkliche Win-win-win-Situation.
Dr. Peter Huber, Head Swiss Public Affairs,
Novartis, Basel