«Fiire mit de Chliine» in der Kirche
Mit dem Gleichnis vom verlorenen Sohn hat sich das «Fiire mit de Chliine»-Team eine der aussagekräftigsten und bekanntesten Geschichten der Bibel ausgesucht und diese am Samstag, 14. September, kindgerecht und originell auf die ...
«Fiire mit de Chliine» in der Kirche
Mit dem Gleichnis vom verlorenen Sohn hat sich das «Fiire mit de Chliine»-Team eine der aussagekräftigsten und bekanntesten Geschichten der Bibel ausgesucht und diese am Samstag, 14. September, kindgerecht und originell auf die «Bühne» beziehungsweise in die Ormalinger Kirche gebracht.
Der jüngere von zwei Söhnen bittet seinen Vater frühzeitig um sein Erbe und reist in ein fernes Land. Dort führt er ein ausschweifendes Leben und verprasst das ganze Vermögen in kürzester Zeit. Bettelarm und demütig kehrt er wieder nach Hause zurück, wo er vom Vater nicht etwa verstossen, sondern mit väterlichen Freudentränen empfangen wird. «Der Vater des verlorenen Sohns steht sinnbildlich für Gottes Güte und gibt Eltern mit auf den Weg, ihre Kinder immer mit offenen Armen zu empfangen, was immer auch passieren mag», sagte Pfarrer Detlef Noffke im Anschluss an die Vorführung.
Musikalisch umrahmt wurde die kurzweilige Vorführung durch das gemeinsame Singen von Liedern und das Klavierspiel von Nina Bussinger. Nicht in der Bibel zu finden ist allerdings die Passage, dass die Rückkehr des Sohnes mit einer grossen Torte, bestehend aus Lollipops, gefeiert wird. Diese Interpretation des «Fiire mit de Chliine»-Teams kam aber gleichwohl nachvollziehbarerweise gut an beim jungen Publikum.
Eingeladen zum Gottesdienst für die Kleinsten waren auch die 17 Täuflinge des Jahres 2018 und ihre Familien. Sie durften die bunten Taufvögel und die guten Wünsche mit nach Hause nehmen, die anlässlich der Taufe entstanden sind.
Simon F. Eglin, Ormalingen