md. Weil die Schülerzahlen in Ormalingen stetig zunehmen, beantragt der Gemeinderat einen Investitionskredit über 2 Millionen Franken für den Bau eines neuen Schulhauses. An der Gemeindeversammlung vom kommenden Mittwoch wird die stimmberechtigte Einwohnerschaft ...
md. Weil die Schülerzahlen in Ormalingen stetig zunehmen, beantragt der Gemeinderat einen Investitionskredit über 2 Millionen Franken für den Bau eines neuen Schulhauses. An der Gemeindeversammlung vom kommenden Mittwoch wird die stimmberechtigte Einwohnerschaft über den Kredit befinden.
In der Einladung zur «Gmäini» stellt der Gemeinderat das geplante Projekt vor. Der Neubau soll auf dem Gelände der ehemaligen Schlosserei Eglin Platz finden. Das Areal bietet direkten Anschluss ans Schulgelände und «drängt sich nahezu als Standort für eine Schulraumerweiterung auf», wie der Gemeinderat schreibt. Der Neubau soll Platz für vier Klassenzimmer, vier Gruppenräume und Nebenräume wie Toiletten, Garderoben, Material- und Kopierräume bieten. Eine Unterkellerung des Gebäudes sei «aufgrund des nicht erfoderlichen Platzbedarfs» nicht nötig.
Die Gemeinde hat einen grossen Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen. Dass die Primarstufe seit der kantonalen Neuregelung sechs statt fünf Jahrgangsklassen umfasst, wirke sich zusätzlich darauf aus, dass der Platz in den Ormalinger Klassenräumen bereits heute knapp wird. Der Gemeinderat rechnet nicht damit, dass die Schülerzahlen wieder stark abnehmen werden.
Bezug bereits 2019
Für die Umsetzung des Projekts rechnet der Gemeinderat mit Kosten von 2 Millionen Franken. Das neue Schulhaus soll möglichst rasch gebaut werden, damit die Schüler schon ab dem Schuljahr 2019/20, also ab August 2019, in den neuen Räumlichkeiten unterrichtet werden können. Das derzeitige Platzproblem habe mittelfristig gelöst werden können, indem ein Musikzimmer ins Kellergeschoss des Schulhauses verlegt wurde.
An der «Gmäini» werden die Einwohner auch über die Rechnung 2017 abstimmen. Diese schliesst ausserordentlich besser ab als erwartet, was eine Einlage in die Vorfinanzierung der neuen Sporthalle in der Höhe von 1 Million Franken erlaubt. Budgetiert war ein Minus von 40 800 Franken, abgeschlossen hat die Gemeinderechnung nach Abzug dieser Million mit einem Plus von 664 388 Franken.