Jagdgesellschaft mahnt Autofahrer zur Vorsicht
In Arboldswil sind im vergangenen Jahr im Gebiet Funtelenfeld viele Wildunfälle passiert. Die Jagdgesellschaft weist im «Dorfblatt» auf das Thema hin und ruft dazu auf, im Gebiet aufmerksam zu sein und mit angepasster ...
Jagdgesellschaft mahnt Autofahrer zur Vorsicht
In Arboldswil sind im vergangenen Jahr im Gebiet Funtelenfeld viele Wildunfälle passiert. Die Jagdgesellschaft weist im «Dorfblatt» auf das Thema hin und ruft dazu auf, im Gebiet aufmerksam zu sein und mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren.
Willi Wenger
Der Präsident der Jagdgesellschaft Arboldswil-Chastelen, Christian Rudin, schreibt im «Dorfblatt» an die Bevölkerung, dass es im Gebiet Funtelenfeld im vergangenen Jahr zu ausserordentlichen 14 Wildunfällen gekommen sei. Dies sei für ein Dorf in der Grösse von Arboldswil eine sehr hohe Zahl. Diese auf einem relativ kurzen und geraden Strassenabschnitt zu verzeichnen, sei in jeder Hinsicht bedauerlich – umso mehr, als es an anderen Orten im Gemeindegebiet zu weiteren Wildunfällen gekommen sei, kommentiert Rudin. Auf dem wenige Hundert Meter langen Strassenabschnitt – gemäss der Jagdgesellschaft eine sehr neuralgische Stelle – stehen «seit Jahren» entsprechende Warnschilder mit Blinklichtern.
Trotz dieser Vorsichtsmassnahme wurden 14 Wildtiere, primär Rehe, angefahren. Dass der Warnhinweis seine Wirkung verloren hat, sei eine mögliche Erklärung für diese Wildunfälle, sagt der Jagdpräsident. Lediglich in sieben Fällen seien die angefahrenen Rehe gefunden worden. «In den anderen Fällen haben wir die Tiere trotz teilweise aufwendiger Suchaktionen mit geschulten Hunden nicht gefunden.» Er schliesst in diesem Zusammenhang nicht aus, dass diese Tiere aufgrund von inneren Verletzungen nicht überlebt haben. Über die hohe Anzahl Wildunfälle ist Christian Rudin überrascht, der Bestand im Bann Arboldswil sei aber noch immer vertretbar.
Achtung beim Eindunkeln
Gemeindepräsident Johannes Sutter findet das Schreiben der Jagdgesellschaft an die Einwohnerinnen und Einwohner eine gute Sache. Die Sensibilisierung sei ein gutes Instrument. Sutter ruft die Fahrzeuglenkerinnen und -lenker dazu auf, im Funtelenfeld im Speziellen beim Eindunkeln und bei Nacht die Geschwindigkeit den Tieren zuliebe anzupassen.
Einheimische wüssten um die Rehe, Füchse und Dachse in diesem Gebiet. Die dortige Kantonsstrasse werde aber längst nicht nur von Einheimischen befahren.