Lausen empfängt Verfolger Kaiseraugst
Während die Oberbaselbieter Zweitligisten nichts mehr gewinnen und verlieren können, befinden sich in den Ligen darunter Teams aus dem «Volksstimme»-Gebiet mitten im Aufstiegsrennen.
Sebastian Wirz
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Lausen empfängt Verfolger Kaiseraugst
Während die Oberbaselbieter Zweitligisten nichts mehr gewinnen und verlieren können, befinden sich in den Ligen darunter Teams aus dem «Volksstimme»-Gebiet mitten im Aufstiegsrennen.
Sebastian Wirz
Während der FC Dardania – dank seines prominenten Trainers Taulant Xhaka unter für die 4. Liga üppiger medialer Beachtung – früh und deutlich den Gruppensieg in Gruppe 2 realisiert hat, ist das Aufstiegsrennen in Gruppe 1 deutlich enger: Mit dem FC Lausen (19 Spiele, 43 Punkte), dem FC Kaiseraugst (20, 43) und dem FC Liestal (19, 41) balgen sich drei Teams um die beiden Promotionsplätze. Der FC Frenkendorf (19, 37) hat auf Rang 4 zumindest rechnerisch auch noch Chancen.
Am Dienstag (20.15 Uhr) kommt es auf dem Lausner Sportplatz Bifang zum Spitzenspiel gegen Kaiseraugst. Die Aargauer wurden vergangene Woche durch eine Niederlage gegen Liestal etwas zurückgebunden, nachdem sie in diesem Jahr noch ungeschlagen gewesen waren.
Mit einem Sieg könnte sich Lausen in eine hervorragende Ausgangslage bringen: In den verbleibenden beiden Spielen müssten die Oberbaselbieter nur noch einen einzigen Zähler holen, um nach zwei Jahren Unterbruch in die 3. Liga zurückzukehren.
Gepunktet haben die Lausner in diesem Jahr bisher immer. Die einzige Niederlage gab es für das Team von Sascha Meder und Andreas Crimi im Cup – und auch gegen Zweitligist Reinach waren die Oberbaselbieter nah an einem Sieg, ehe die Reinacher in der 89. Minute ausglichen und am Ende im Penaltyschiessen siegten. Ein Sieg gegen Kaiseraugst am Dienstag wäre mit Blick auf den Aufstieg also wohl die halbe Miete.
Diegten empfängt Galaxy
Mehr als die halbe Miete ist bei Galaxy 1998 die Offensive: 43 Tore haben die Gelterkinder Fünftligisten in den 7 Spielen der Rückrunde erzielt (6,1 pro Spiel), obwohl in der Aufstiegsgruppe im Frühling die besseren Teams gegenüberstehen als noch in der Vorrunde. Weil die Oberbaselbieter in dieser Zeit aber auch überdurchschnittlich viele Tore (22) zugelassen haben, ist der angestrebte Aufstieg in die 4. Liga alles andere als sicher. Aktuell belegt der im Sommer wiederbelebte Verein den dritten von drei Promotionsplätzen (16 Punkte). Gleich davor – punktgleich, aber mit weniger Strafpunkten als die Gelterkinder – ist der FC Diegten-Eptingen klassiert, der nach dem Abstieg vergangenes Jahr erstmals unterhalb der 4. Liga antritt und dorthin zurückwill. Heute Abend (19.45 Uhr) kommt es auf der «wunderschönen Hofmatt» zum Direktduell.
Mit durchschnittlich fünf Toren pro Spiel stellen die Diegtertaler die statistisch zweitbeste Offensive der 5. Liga. Zuschauer könnte heute Abend also ein Tor-Feuerwerk erwarten. Der Sieger bringt sich vor den letzten beiden Saisonspielen in eine gute Position für den Aufstieg. Der Verlierer wird nicht zuletzt den Atem des Viertplatzierten, der zweiten Mannschaft des FC Oberdorf, im Nacken spüren.