Final Basler Cup Frauen: FC Gelterkinden – FFV Basel 1:3 (1:1)
Die erhoffte Wiedergutmachung für das Vorjahr ist ausgeblieben: Der FC Gelterkinden verliert das Endspiel des Basler Cups gegen den FFV Basel mit 1:3. Nach vielversprechendem Start fehlte den Oberbaselbieterinnen in ...
Final Basler Cup Frauen: FC Gelterkinden – FFV Basel 1:3 (1:1)
Die erhoffte Wiedergutmachung für das Vorjahr ist ausgeblieben: Der FC Gelterkinden verliert das Endspiel des Basler Cups gegen den FFV Basel mit 1:3. Nach vielversprechendem Start fehlte den Oberbaselbieterinnen in der zweiten Halbzeit das Stehvermögen.
Timo Wüthrich
«Momentan überwiegt die Enttäuschung im Team. Aber wenn wir das Geschehene morgen Revue passieren lassen, können wir stolz auf uns sein», bilanzierte Patrick Schaub, Trainer des FC Gelterkinden, nach dem Abpfiff des Endspiels um den Basler Cup am Sonntag. Seine Spielerinnen hatten in den 90 Minuten zuvor eine ansehnliche Leistung gezeigt – dennoch resultierte am Ende eine 1:3-Niederlage.
Wie bereits im Vorjahr, als der Finalgegner Concordia Basel hiess, ging das Team aus dem Oberbaselbiet als Underdog in die Partie: Der FFV Basel spielt eine Liga höher als die Gelterkinderinnen. Dieser Klassenunterschied war zu Beginn der Partie nicht zu erkennen. Die Unterklassigen dominierten das Spielgeschehen und erarbeiteten sich erste Chancen vor dem Basler Tor. Immer wieder sorgte «Gälti»-Linksaussen Elodie Schaub für Unruhe in der gegnerischen Defensive.
Doppelschlag in zweiter Hälfte
Entgegen des Spielverlaufs waren es dennoch die Baslerinnen, die in der 39. Minute in Führung gingen. Nur zwei Minuten später gelang den Oberbaselbieterinnen nach einem Eckball aber bereits der verdiente Ausgleich. «Es wäre ideal gewesen, wenn uns in dieser Druckphase ein oder zwei Tore gelungen wären», so der FCG-Trainer. «Wir dürfen aber nicht vergessen, dass der FFV eine Liga höher spielt als wir. Meiner Meinung nach war diese Differenz nicht sehr augenscheinlich.»
Nach dem Wiederanpfiff erstarkte der bisher blass wirkende Favorit: «Uns fehlte nach der intensiven ersten Halbzeit etwas Diesel im Tank», beschrieb Patrick Schaub den Einbruch. Der FC Gelterkinden schien dem hohen Laufpensum der ersten 45 Minuten Tribut zu zollen. Die Baslerinnen stiessen nun auf offene Räume, die sie eiskalt ausnutzten. Nachdem die Gelterkinderinnen beim überfälligen 1:2 bereits ordentlich angezählt waren, schienen sie nach dem 1:3 in der 64. Minute endgültig vor dem K.O. zu stehen. In der Schlussphase gelangen den Weiss-Blauen nur noch vereinzelte Offensivaktionen, welche die Basler Defensive jedoch mühelos unterband.
Am Ende stand somit die zweite Gelterkinder Finalniederlage in Folge zu Buche. Auch wenn die unmittelbare Enttäuschung nach dem Schlusspfiff überwog, schienen sich die Oberbaselbieterinnen letztlich mit der Silbermedaille abfinden zu können. «Wir haben uns nicht nur heute wacker geschlagen, sondern während der gesamten Saison. Eine unserer grossen Stärken ist der Teamspirit – das ist auch der Grund, wieso alle acht Ersatzspielerinnen zum Einsatz kamen», erklärte der Gelterkinder Übungsleiter stolz.
TELEGRAMM
FC Gelterkinden – FFV Basel 1:3 (1:1). Sportplatz: Rankhof, Basel. Zuschauer: 400. Tore: 39. Nomenyo 1:0; 41. Liffert 1:1; 58. Röthlisberger 1:2; 64. Mathis 1:3.
Gelterkinden: Smeenk; Binjas, Köpfli, Michel, L. Schaub; Mohler, Hubmann, Liffert, E. Schaub; Hunziker, Bürgin. Weiter eingesetzt: Suter, Schärer, Schönenberger, E. Profico, O. Profico, Wüthrich, Greber, Argenton.
Basel: Schreiber; Häner, Röthlisberger; Henry, Mathis, Nomenyo, Nüscheler, Schneider; Feldges, Melzig, Keyenburg. Weiter eingesetzt: Petitpierre, Kugele, Bajorek, Colloca, Dajoudi, Arena.
Verwarnungen: 88. Nomenyo (übertriebene Härte).