Am Guggenkonzert in Sissach wurde am Dienstagabend musiziert und getanzt, was das Zeug hielt. Das östliche Ende der Begegnungszone war rappelvoll. Schätzungsweise 2000 Zuschauerinnen und Zuschauer wollten sich das Konzert nicht entgehen lassen.
23 Formationen aus der Region ...
Am Guggenkonzert in Sissach wurde am Dienstagabend musiziert und getanzt, was das Zeug hielt. Das östliche Ende der Begegnungszone war rappelvoll. Schätzungsweise 2000 Zuschauerinnen und Zuschauer wollten sich das Konzert nicht entgehen lassen.
23 Formationen aus der Region spielten auf zwei Bühnen im Viertelstundentakt verschiedene aktuelle Hits und Evergreens im Blasmusikstil (siehe Helge). Das Konzert dauerte trotz des einsetzenden Regens bis Mitternacht. Einige Fasnächtlerinnen und Fasnächtler feierten anschliessend in den Wagen oder in den Klubs weiter. Am frühen Mittwochmorgen waren die Spuren des lauten und feucht-fröhlichen Abends jedenfalls noch deutlich sichtbar: In der Begegnungszone und rund um den Bahnhof waren die Strassen mit Konfetti und anderen Hinterlassenschaften übersät.
Yannik Fachin, Beisitzer im Vorstand der Fasnachtsgesellschaft Sissach (FGS), zieht eine positive Bilanz: Es seien «extrem viele» Leute am Guggenkonzert gewesen, deutlich mehr als im Vorjahr. Woran das genau lag – darüber kann Fachin nur spekulieren. Er weist unter anderem darauf hin, dass es in diesem Jahr mehr Wagen bei der Wagenburg gegeben habe. Besondere Vorkommnisse wie Unfälle, Krankenwagen- oder Polizei-Einsätze habe es – anders als in Basel, wo eine Jugendbande für Unruhe sorgte – glücklicherweise nicht gegeben. Die FGS bedanke sich für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Sissach und den weiteren Beteiligten wie den Gerüstbauern und den Event-Technikern, die für die Licht- und Tonanlage zuständig waren.
Nicht nur das Guggenkonzert, auch die anderen bisherigen Fasnachtsanlässe in Sissach seien sehr gut besucht gewesen, sagt Fachin. Die Sujets seien farbenfroh gewesen und das Fasnachtssujet «Zäämestoh» sei von allen Beteiligten gut aufgenommen und umgesetzt worden.
Grossen Anklang fand auch das Guggenkonzert im Waldenburgertal, genauer in Hölstein. Mit zehn Formationen war es zwar deutlich kleiner als jenes in Sissach, aber nicht weniger stimmungsvoll. Dazu trugen auch die milden Temperaturen am Montagabend bei. In der Dunkelheit der Nacht entstanden eindrückliche Bilder.