EV Dielsdorf-Niederhasli – EHC Zunzgen-Sissach 3:2 n.V.
Der EHC Zunzgen-Sissach hat das Duell gegen den Ostschweizer 2.-Liga-Meister Dielsdorf-Niederhasli in der Verlängerung verloren. Eine Revanche ist möglich, wenn ZS heute gegen Bulle-La Gruyère gewinnt.
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EV Dielsdorf-Niederhasli – EHC Zunzgen-Sissach 3:2 n.V.
Der EHC Zunzgen-Sissach hat das Duell gegen den Ostschweizer 2.-Liga-Meister Dielsdorf-Niederhasli in der Verlängerung verloren. Eine Revanche ist möglich, wenn ZS heute gegen Bulle-La Gruyère gewinnt.
Sebastian Wirz
Die Ausgangslage vor dem dritten und letzten Spiel der Masterround der drei Regionalmeister der 2. Liga heute Abend auf der «Kunsti» (20.15 Uhr) ist klar: Der Sieger des Duells zwischen dem EHC Zunzgen-Sissach und dem HC Bulle-La Gruyère reist am Samstag zum Schweizer Final nach Dielsdorf. Für beide Bewerber böte sich dort die Möglichkeit zur Revanche. Denn nach dem Westschweizer Meister Bulle ist am Dienstag auch der Zentralschweizer Meister ZS dem EV Dielsdorf-Niederhasli unterlegen.
Doch die beiden Resultate könnten unterschiedlicher nicht sein. Bulle lag zu Hause früh 0:1 zurück und kam beim 0:6 zu keinem eigenen Treffer. ZS hingegen legte in Person von Silian Gyger auswärts mit 1:0 vor. Nach einem Dielsdörfer Doppelschlag bei Spielmitte rannte ZS lange an. Erst als die Gäste den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzten, konnte Remo Hunziker eine gute Minute vor Schluss ausgleichen. In der Verlängerung siegte Dielsdorf-Niederhasli dennoch – und sicherte sich sozusagen zur Feier des bereits feststehenden Aufstiegs in die 1. Liga ein Finalspiel vor eigenem Publikum. «Wir haben am Anfang nicht ganz das Niveau der Spiele gegen Oberlangenegg erreicht, sind aber souverän gestartet», sagt ZS-Trainer Lukas Kamber zum Duell mit Dielsdorf. Danach hätte sein Team mit der Führung im Rücken etwas die defensive Disziplin verloren, vielleicht zu offen gespielt. «Nach den Gegentoren haben wir uns gefangen und gegen eine sehr gute Mannschaft den Lead übernommen», sagt Kamber. Es seien mehrere sehr gute Chancen vorhanden gewesen, auch wenn der Ausgleich erst spät gefallen sei.
In der Verlängerung sei es dann «etwas wild» geworden – ZS war mit Strafen und dem entscheidenden Goal-Pfiff der Schiedsrichter nicht einverstanden. Doch es gehe nicht darum, anderswo Fehler zu suchen, so Kamber. ZS will sich im Final an Dielsdorf revanchieren. Dafür muss heute Abend ein Sieg gegen Bulle her.
Die Redaktion informiert morgen auf www.volksstimme.ch über den Ausgang des Spiels.
TELEGRAMM
EV Dielsdorf-Niederhasli – EHC Zunzgen- 3:2 n.V. (0:1; 2:0; 0:1; 1:0). Eishalle: Erlen, Dielsdorf. Zuschauer: 420. Schiedsrichter: Lüscher, Buchmüller. Tore: 17. Gyger (Seiler, Di Biase) 0:1; 30. Ottiger (Volkart, Peter) 1:1; 33. Epprecht (Ottiger) 2:1; 59. Hunziker (Di Biase) 2:2; 63. Ottiger (Hohmuth, Breiter) 3:2. Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Dielsdorf, 5-mal 2 Minuten gegen ZS.
ZS: Lepori; Di Biase, Dietrich; C. Lanz, Gysi; Lenz, Wyser; Dörig; Hunziker, Seiler, Gyger; Spreyermann, Model, J. Lanz; Niederhauser, R. Müller, D. Müller; Imhof, Arm, Bertschy; Schneider.