ZS steht im Schweizer 2.-Liga-Final

  20.03.2026

Der Zweitligist EHC Zunzgen-Sissach steht im Final um den Schweizer 2.-Liga-Titel. Am Donnerstag hat sich das Oberbaselbieter Eishockeyteam mit einem 6:3-Heimsieg gegen den Westschweizer Meister HC Bulle-La Gruyère für das Endspiel gegen Dielsdorf-Niederhasli vom Samstag qualifiziert. ZS organisiert einen Fancar zum Spiel.
In der Begegnung zwischen dem EHC Zunzgen-Sissach und dem HC Bulle-La Gruyère vor 575 Zuschauenden wurde der Finalgegner des EV Dielsdorf-Niederhasli gesucht. Klar war: der Sieger steht im Endspiel. Im Startdrittel gab es nur ein Überzahlspiel. Kurz vor Ablauf der Strafe brachte ZS-Captain Remo Hunziker sein Team in Front. ZS nutzte im Mitteldrittel auch das zweite Powerplay und erhöhte durch Jérôme Lanz auf 2:0. Als die Equipe von Lukas Kamber um die Spielmitte nicht nur eine Fünf-Minuten-Strafe (Marco Model musste nach einem Check gegen den Kopf im Mittelkreis unter die Dusche) ohne Gegentor überstand, sondern durch Dominik Müller gar noch einen Shorthander zum 3:0 erzielte und Müller dann kurz nach Ablauf der Strafe auf 4:0 erhöhte, schien die Entscheidung gefallen zu sein. Denn die Fribourger hatten ihr erstes Finalrundenspiel gegen Dielsdorf-Niederhasli mit 0:6 verloren und vieles deutete darauf hin, dass auch diese Partie in ähnlichem Rahmen endet. ZS liessaber etwas nach und kassierte prompt zwei Gegentore. "Ich musste nicht viel sagen in der Pause", erklärte Trainer Kamber nach dem Spiel. "Die Spieler wussten selbst, dass man das Endspiel verpasst, wenn nur noch mit halber Kraft gespielt wird." Die Botschaft des Trainers wurde offenbar gehört: ZS erhöhte die Kadenz im Schlussabschnitt und stellte durch Rony Spreyermann auf 5:2.
Als die Gäste gegen Spielende auf 3:5 verkürzten und für 70 Sekunden in Überzahl spielen konnten, nahm Trainer Juris Zandovskis seinen Goalie vom Eis. Mit dem zweiten Shorthander, erzielt von Raoul Seiler, war die Begegnung dann definitiv entschieden. "Wir freuen uns jetzt auf Samstag. Es wird ein Spiel zweier Teams auf Augenhöhe. Ich bin mir sicher, dass wir immer dann unsere beste Leistung zeigen, wenn es um Sieg oder Sarg geht", blickt Kamber auf das Spiel vom Samstag, das um 20 Uhr beginnt. 
 

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