Am Ende lautet die Lehre aus dem Gelterkinder Banntag 2026: Wir sollten unsere Pläne nicht zu sehr – und nicht zu früh – gemäss dem Wetterbericht gestalten. Saukalt sollte es sein am Donnerstag, wenn man schon am Wochenende auf die Meteo-App der Wahl blickte. Und regnen ...
Am Ende lautet die Lehre aus dem Gelterkinder Banntag 2026: Wir sollten unsere Pläne nicht zu sehr – und nicht zu früh – gemäss dem Wetterbericht gestalten. Saukalt sollte es sein am Donnerstag, wenn man schon am Wochenende auf die Meteo-App der Wahl blickte. Und regnen sollte es sozusagen durchgehend, wie alle Dienste noch am Morgen des Banntags voraussagten. Dies schien einige Gelegenheits- oder gar Schönwetter-Banntägler dazu bewegt zu haben, zu Hause zu bleiben.
Diejenigen, die teilnahmen, erwarteten gar nicht das, was die Wetterfrösche vorausgesagt hatten: Die einst angekündigten tiefen Temperaturen und der durchgehende Regen blieben dem Anlass fern, zeitweise zeigte sich blauer Himmel und es strahlte die Sonne. Die wenigen kurzen Schauer konnten die gute Stimmung am Gelterkinder Familienwandertag nicht trüben. Weder beim Abmarsch vom Dorfplatz am Mittag noch unterwegs auf den fünf Rotten noch beim gemütlichen Beisammensein bei der Stierenstallhütte und auch nicht beim Marsch hinter dem Musikverein auf den Dorfplatz. Der Regenbogen, der sich malerisch hinter der Kirche über dem Dorf zeigte, trug gar zum gelungenen Abschluss des Anlasses bei.
Die traditionellen Runden der Gelterkinder Fahne und der Rotten-Wimpel um den Dorfbrunnen und die letzten Salven der Schützen um 19 Uhr läuteten das Warten auf den Banntag 2027 ein. Am besten ganz ohne Wetter-App.
Sebastian Wirz