Guggesession begeistert das Publikum
Was vor 13 Jahren seinen Anfang nahm, hat sich zum fixen Termin im hiesigen Fasnachtskalender gemausert: Montagabend wird in Hölstein «geschränzt», was das Zeug hält. Zusammen mit den ...
Guggesession begeistert das Publikum
Was vor 13 Jahren seinen Anfang nahm, hat sich zum fixen Termin im hiesigen Fasnachtskalender gemausert: Montagabend wird in Hölstein «geschränzt», was das Zeug hält. Zusammen mit den gastgebenden «Gwaageschränzer» (Hölstein) standen neun weitere Guggen nacheinander auf der Bühne.
Pünktlich auf die Minute ging um 19 Uhr der Reigen der Guggen los. Den Anfang machte «Bläch vo Geschter», eine zusammengewürfelte Gruppe von alten Guggenmusikern mit immerhin 21 Mitgliedern. Mit ihrem Motto «äntlich wieder Fasnacht» sprechen sie wohl vielen Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern aus dem Herzen. Schnell waren 20 Minuten um, und die «Burn-Out Rugger» (Rünenberg) übernahmen das Zepter. Nach dem Auftritt waren sie «unauffindBAR» – passend zu ihrem Motto. Die Erklärung: Sie wurden auch noch am Maskenball in Anwil erwartet.
Schlag auf Schlag ging es weiter, schon rollten die «Räbäschränzer» auf der Wintersinger «Route 66» heran. Damit der Teer unter ihren heissen Rädern nicht schmilzt, schickte Petrus extra einen klitzekleinen Regenschauer. Es blieben die einzigen Tropfen an diesem milden Winterabend.
Weiter ging es mit den «Gassäspränger» (Waldenburg) und danach mit den «Ruine Geischter» (Läufelfingen). «Mir sind e Familie», so das Motto der nachfolgenden «Bölchefrösch» (Tenniken), der grössten Formation des Abends. Die Grossfamilie setzt sich aus Teilen von 19 Familien zusammen, wie zu vernehmen war. Die weiteren Auftritte an diesem Abend bestritten die «Guggä-Rugger» (Buus), «Au-Rugger» (Niederdorf), «Aerdwybli- Schränzer» (Thürnen) und zuletzt, als Schlusspunkt nach drei Stunden, die Gastgeber «Gwaageschränzer».
Alle waren sie fantasievoll kostümiert, ganz laut und gut drauf. Das Publikum kam voll auf seine Kosten.
Kläfflitalerin