Trotz Traumtor ausgeschieden
30.04.2026 Sport, FussballBasler Cup Frauen, Halbfinal: SV Sissach – FFV Basel 1:4 (0:1)
Trotz einer kämpferisch starken Leistung ist für die Drittligistinnen des SV Sissach im Halbfinal des Basler Cups Endstation: Gegen den höher spielenden FFV Basel unterliegt das Team mit 1:4, ist im ...
Basler Cup Frauen, Halbfinal: SV Sissach – FFV Basel 1:4 (0:1)
Trotz einer kämpferisch starken Leistung ist für die Drittligistinnen des SV Sissach im Halbfinal des Basler Cups Endstation: Gegen den höher spielenden FFV Basel unterliegt das Team mit 1:4, ist im Tannenbrunn jedoch lange auf Augenhöhe.
Noah Gehrig
Das zweite Frauenteam des SV Sissach aus der 3. Liga lieferte sich am vergangenen Dienstagabend eine intensive und hart umkämpfte Partie im Halbfinal des Basler Cups gegen den Zweitligisten FFV Basel. Dies, nachdem die Sissacherinnen im Viertelfinal den «auf dem Papier» besseren FC Allschwil aus der 2. Liga aus dem Turnier warfen.
Die Startphase des Halbfinals war von hoher Intensität geprägt und verlief zunächst ausgeglichen. Beide Teams suchten den Weg nach vorne, wobei mit zunehmender Spieldauer die Baslerinnen das Zepter in die Hand nahmen und vermehrt zu guten Torchancen kamen. In der 30. Minute nutzte Mawuena Eli Nomenyo eine dieser Möglichkeiten und brachte die Gäste in Führung. Der SVS liess sich davon jedoch nicht verunsichern, hielt dagegen und zeigte weiterhin eine engagierte Leistung. Trotz beidseitiger Bemühungen blieb es bis zur Pause beim knappen Rückstand.
Nach dem Seitenwechsel motivierte sich das Heimteam noch einmal spürbar und startete entschlossen. Das Spiel blieb hart umkämpft und war geprägt von vielen Zweikämpfen sowie hohem Tempo. In der 64. Minute gelang es dem FFV Basel jedoch erneut, eine Chance vor dem Tor zu nutzen: Mara Schneider erhöhte auf 0:2.
Chancenreiche Schlussphase
Die Sissacherinnen reagierten nun jedoch prompt: Elisa Blattner schoss nur zwei Minuten später mit einem Traumtor den Anschlusstreffer zum 1:2 und brachte ihr Team damit wieder ins Spiel zurück. Die Hoffnung auf den Ausgleich war wieder da und Sissach suchte nun mutig die Offensive.
In der Schlussphase entwickelte sich eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Während die Gastgeberinnen alles nach vorne warfen, nutzten die Gäste ihre Möglichkeiten effizienter. In der 79. Minute traf Rahel Häner zum vorentscheidenden 1:3. In den letzten Spielminuten machten sich die schwindenden Kräfte der Sissacherinnen bemerkbar. Dies nutzten die Gäste konsequent und besiegelten mit einem weiteren Treffer den 1:4-Endstand.
Trotz der Niederlage zog Cristina Pieragostino ein positives Fazit: «Die Spielerinnen haben bis zum Schluss gekämpft und grossen Einsatz gezeigt. Das Resultat fällt deutlicher aus, als es der Spielverlauf widerspiegelt. Bis zum 1:2 waren wir absolut auf Augenhöhe», so die SVS-Trainerin. Besonders stolz zeigte sie sich über die Entwicklung des Teams und den erreichten Einzug ins Halbfinal: «Wir können stolz auf unsere Leistung sein.» Im Training habe man sich auch auf ein mögliches Elfmeterschiessen vorbereitet, ohne jedoch einen speziellen Fokus darauf zu legen. «Am Ende haben uns etwas die Kräfte gefehlt, auch weil wir verletzungsbedingt auswechseln mussten. Basel hat seine individuelle Klasse ausgespielt und den Sieg letztlich verdient.»
TELEGRAMM
SV Sissach – FFV Basel 1:4 (0:1). Sportplatz:
Tannenbrunn. Tore: 30. Nomenyo 0:1; 64. Schneider 0:2; 66. Blattner 1:2; 79. Häner 1:3; 83. Cortello 1:4.
Sissach: Börlin; Zhieqi, Strub, Thomann, Gross; Straumann, Blattner; Beugger, Eberle, Sahin.

