Temporeduktion und Parkverbot
10.04.2026 KilchbergMehr Sicherheit auf Eitalstrasse nach tödlichem Unfall
vs. Vor fast genau einem Jahr hat sich zwischen Tecknau und Zeglingen in der Nähe des Wasserfalls Giessen ein Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet, bei dem der 53-jährige ...
Mehr Sicherheit auf Eitalstrasse nach tödlichem Unfall
vs. Vor fast genau einem Jahr hat sich zwischen Tecknau und Zeglingen in der Nähe des Wasserfalls Giessen ein Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet, bei dem der 53-jährige Töfffahrer ums Leben kam. Der Kanton hat auf dem betreffenden Strassenabschnitt nun mehrere Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beschlossen. Dies geht aus einer Mitteilung des Verwaltungsverbunds Rünenberg-Kilchberg-Zeglingen-Oltingen-Wenslingen hervor.
Auf Initiative der Einwohnerschaft und des Gemeinderats von Kilchberg sei die Verkehrssituation mit einer S-Kurve und einer schmalen Fahrbahn in diesem Strassenabschnitt (auf Kilchberger Boden) durch eine kantonale Stelle vertieft geprüft worden, heisst es. Aufgrund dieser Analyse wurden konkrete Massnahmen festgelegt: Zwischen dem Ortsausgang Zeglingen und der Brücke mit der S-Kurve wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 auf 60 Stundenkilometer reduziert. Der Strassenabschnitt, auf dem die Fahrbahnbreite weniger als 6 Meter beträgt, wird neu mit einer entsprechenden Beschilderung (Engpass) signalisiert. Zusätzlich wird auf der Brücke im Bereich der S-Kurve eine gestrichelte Mittellinie angebracht, womit die Engstelle deutlicher erkennbar ist und die Verkehrsteilnehmenden besser auf ihrer Fahrspur geführt werden können.
Um das unerlaubte Parkieren – insbesondere beim Zugang zum Wasserfall Giessen – zu verhindern, werden auf beiden Strassenseiten zusätzliche Parkverbotssignale und aufklappbare Absperrpfosten angebracht. Ferner sollen neue Wegweiser Besucherinnen und Besucher direkt zum nächstgelegenen offiziellen Parkplatz leiten – beim Gemeindehaus in Kilchberg. Die Umsetzung der Massnahmen erfolgt laut Mitteilungsblatt im Verlauf des 2. Quartals dieses Jahres.
Der Gemeinderat begrüsst diese Schritte, äussert aber gleichzeitig sein Bedauern darüber, «dass es zuerst zu einem tödlichen Unfall kommen musste». Umso wichtiger sei es, die notwendigen Verbesserungen rasch umzusetzen.
