Reise des Senioren-Aktiv-Vereins in die Ostschweiz
Die Wetterprognosen für den Start am frühen Morgen mit dem Bus ab Sissach waren denkbar schlecht. Trotzdem freuten sich 50 gut gelaunte Teilnehmer auf die Reise und Sägesser-Chauffeur Heinz Gass lenkte den Bus Richtung ...
Reise des Senioren-Aktiv-Vereins in die Ostschweiz
Die Wetterprognosen für den Start am frühen Morgen mit dem Bus ab Sissach waren denkbar schlecht. Trotzdem freuten sich 50 gut gelaunte Teilnehmer auf die Reise und Sägesser-Chauffeur Heinz Gass lenkte den Bus Richtung Ostschweiz. Die Reise führte dem Rhein entlang bis Koblenz, via Bad Zurzach vorbei nach Kaiserstuhl zum Kaffeehalt ins Restaurant Krone. Ob der Wirt im Militärdienst einmal Fourier gewesen ist? Denn als wir eintrafen, standen die Gipfeli schon auf dem Tisch und innert weniger Minuten hatte jeder seinen Kaffee.
Weiter ging es am riesigen Baumaschinen–Museum Eberhard vorbei, der Töss entlang Richtung Wil, durch das Toggenburg nach Wildhaus. Wie wichtig der Kaffeehalt war, merkte man der gehobenen Stimmung im Bus an.
Vielleicht hatte es auch mit dem Wetter zu tun, das immer besser wurde. Nach Wildhaus fuhren wir über den Grabserberg, wo man eine noch fast unberührte Natur bestaunen kann. An der ganzen Strecke ist kaum ein Haus zu sehen, einfach nur schön.
Am Ziel Werdenberg genossen wir ein feines Mittagessen im Landgasthof. Danach blieb genügend Zeit, das historische Städtchen zu besichtigen. Diejenigen, die zum ersten Mal dort waren, kamen aus dem Staunen kaum heraus. Der alte Teil stammt aus dem Mittelalter und ist fast vollständig erhalten. Wer gut zu Fuss war, stieg den steilen Hügel zum Schloss empor. Die Aussicht von der Schlossterrasse war imposant, zeigte sich doch die Sonne.
Danach ging die Fahrt weiter nach Walenstadt, wo wir auf das Schiff umstiegen. Allerdings braute sich etwas zusammen, rings um den See blinkten gelbe Lampen: Sturmwarnung! Kaum legte das Schiff ab, ging es auch schon los: Gewittersturm mit Regen. Es war überraschend zu sehen, welch grosse Wellen in kurzer Zeit auf dem Walensee möglich sind. Bei der Ankunft in Weesen war das Ganze vorbei und wir konnten den Bus trockenen Fusses besteigen. Via Autobahn ging es ohne Halt, ausser dem obligaten Stau auf der Westumfahrung, zurück nach Sissach.
Paul Bieri und Romy Fiechter, Senioren-Aktiv-Verein