Begegnungsfest des Vereins FFGU
Seit vielen Jahren gibt es im Juni den Flüchtlingstag, ins Leben gerufen von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe, getragen von vielen Vereinen und Gruppen in der ganzen Schweiz. Es gibt weltweit so viele Menschen, die auf der Flucht vor Gewalt, ...
Begegnungsfest des Vereins FFGU
Seit vielen Jahren gibt es im Juni den Flüchtlingstag, ins Leben gerufen von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe, getragen von vielen Vereinen und Gruppen in der ganzen Schweiz. Es gibt weltweit so viele Menschen, die auf der Flucht vor Gewalt, Krieg, Armut, Klimawandel oder Diskriminierung ihre Heimat verlassen, wie kaum je zuvor. In Europa und anderswo nimmt der Druck auf diese Menschen deshalb zu. Wer die Diskussionen um das Asylwesen in der Schweiz verfolgt, könnte ab und zu fast verzweifeln.
Der Verein Freiwillige für Flüchtlinge Gelterkinden und Umgebung (FFGU) setzte Mitte Juni mit einem einfachen «Begegnungsfest» ein starkes Zeichen dagegen. Der Pfarreisaal der katholischen Kirche war gut besetzt mit Menschen aus vielen Teilen der Welt. Es wurde schweizerdeutsch gesprochen, aber auch hochdeutsch, ukrainisch, spanisch und englisch. Trotzdem verstanden die Menschen einander.
Erstes Highlight war das Mittagessen, das aus selbst zubereiteten Speisen aus nah und fern bestand. Der zweite Höhepunkt war eine besondere Lektion: Sarah Berger brachte rund die Hälfte der Anwesenden zum Tanzen. Nach kurzer Einführung wurden Volkstänze aus der Ukraine und aus der Schweiz auf die Bühne gezaubert. Es war wunderbar, auch wenn da und dort der eine oder andere Schritt noch unsicher wirkte. Am frühen Abend war das Fest zu Ende.
Hans Rebmann, Gelterkinden