Jodlerklub Farnsburg am «Eidgenössischen»
Am vergangenen Freitag war es endlich so weit. Das 32. Eidgenössische Jodlerfest in Basel wurde eröffnet. Nach langen sechs Jahren Warten (das Coronavirus hatte uns zweimal einen Strich durch die Rechnung gemacht) konnte ...
Jodlerklub Farnsburg am «Eidgenössischen»
Am vergangenen Freitag war es endlich so weit. Das 32. Eidgenössische Jodlerfest in Basel wurde eröffnet. Nach langen sechs Jahren Warten (das Coronavirus hatte uns zweimal einen Strich durch die Rechnung gemacht) konnte es nun losgehen. Als einer von sechs Trägervereinen waren wir bereits im Vorfeld aktiv (etwa beim Einpacken der Unterlagen für die teilnehmenden Vereine), aber auch während des dreitägigen Festes waren wir als Helfer im Einsatz.
So betreuten wir in der Martinskirche und im Stadtcasino jeweils zwei Vortragsblöcke. In Letzterem bestritten wir das Wettlied, für uns der Höhepunkt des Festes. Vor vollbesetzten Rängen durften wir das Lied «Heimetfrüehlig» von Paul Meier dem Publikum und den Juroren vortragen. Der Applaus stimmte uns zuversichtlich, dass wir unsere Sache wahrscheinlich recht gut gemacht hatten.
Für die Note mussten wir uns noch bis Sonntagmittag gedulden. Trotzdem konnten wir nun entspannt ins Fest eintauchen und die Stimmung in den Gassen und im Jodlerdorf geniessen und zwischendurch selbst ein Lied anstimmen.
Am Sonntag mussten wir uns bereits früh auf dem «Märtplatz» einfinden. Um 7.30 Uhr stand die Hauptprobe des Festakts, bei dem wir mitwirken durften, auf dem Programm. Dieser entpuppte sich als ein weiterer Höhepunkt, und manch einer von uns musste sich ein Tränlein aus den Augen wischen. Diese gab es anschliessend gleich noch einmal, als wir die Bestnote 1 für unseren Wettvortrag erhielten. Eine schöne Belohnung für die unzähligen Proben und den unermüdlichen Einsatz unserer Dirigentin Doris. Das musste gefeiert werden, und so genossen wir die letzten Stunden eines rundum gelungenen Festes mit einem abschliessenden Essen in der «Hasenburg».
«Stadt und Land mitenand» – das Jodlerfest hat bewiesen, dass Jodeln, Alphornblasen und Fahnenschwingen auch in einer Weltstadt wie Basel sehr gut ankommen. Die ländliche und städtische Bevölkerung hat zusammen gefeiert, und wir hoffen, dass diese Traditionen und das Brauchtum den Menschen etwas nähergebracht worden sind.
Mit frohem Jutz, Andy Gerber, Jodlerklub Farnsburg