Steve McQueen stellt «Bass» aus
Am 15. Juni kehrt der Filmemacher und Videokünstler Steve McQueen mit «Bass» (2024) – seiner bislang abstraktesten Arbeit – ins Schaulager zurück. Dieses Werk ist immersiv und immateriell und besteht nur aus Farbe ...
Steve McQueen stellt «Bass» aus
Am 15. Juni kehrt der Filmemacher und Videokünstler Steve McQueen mit «Bass» (2024) – seiner bislang abstraktesten Arbeit – ins Schaulager zurück. Dieses Werk ist immersiv und immateriell und besteht nur aus Farbe und Sound: Tiefe Bassfrequenzen erklingen im Raum – mal lauter, dann wieder leiser sind sie als einzelne Töne oder Melodie zu hören. Gleichzeitig wird der Raum mit farbigem Licht geflutet, das langsam das gesamte wahrnehmbare Farbspektrum durchläuft.
Die Wirkung der Arbeit wird durch die schiere Grösse ihrer Ausbreitung multipliziert: «Bass» nimmt den Innenraum des Schaulagers in Besitz und lädt ein, sich auf eine kraftvolle und intensive Erfahrung einzulassen.
Die Tonspur von «Bass» entstand in Zusammenarbeit mit einer intergenerationalen Gruppe von Musikern der Schwarzen Diaspora sowie dem renommierten Bassisten Marcus Miller. Dieser holte Meshell Ndegeocello und Aston Barrett Jr. (beide elektrischer Bass), Mamadou Kouyaté (Ngoni, ein traditionelles westafrikanisches Saiteninstrument) und Laura-Simone Martin (akustischer Kontrabass) als weitere Koryphäen dazu. McQueens Faszination für den Bass ist kein Zufall: In der Black Music verwurzelt, symbolisiert das Instrument eine tiefe Verbindung zur eigenen Geschichte und kulturellen Identität.
«Bass» von Steve McQueen, Sonntag, 15. Juni, bis 16. November, Schaulager, Münchenstein.