Bundesanwaltschaft klagt Labortechnik-Vertreter an
je. Laut einem Bericht der «Schweiz am Wochenende» kam es vor wenigen Jahren in einem Baumarkt in Sissach zu einem Treffen zwischen Agenten des russischen Militärgeheimdienstes und einem Finanzchef einer ...
Bundesanwaltschaft klagt Labortechnik-Vertreter an
je. Laut einem Bericht der «Schweiz am Wochenende» kam es vor wenigen Jahren in einem Baumarkt in Sissach zu einem Treffen zwischen Agenten des russischen Militärgeheimdienstes und einem Finanzchef einer Labortechnik-Firma aus Reinach. Dabei sollen Geräte übergeben worden sein, die auch zur Herstellung von Chemiewaffen geeignet sein könnten. Die Kontakte liefen zwischen 2020 und 2024 und fanden dem Zeitungsbericht zufolge auch an weiteren Orten in der Region Basel statt.
Der 62-jährige Finanzchef muss sich in knapp zwei Wochen vor dem Bundesstrafgericht verantworten. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, verbotene Geschäfte mit Russland abgewickelt zu haben. Laut «Schweiz am Wochenende» beantragt sie 16 Monate bedingte Freiheitsstrafe und eine Ersatzforderung von 60 000 Franken. Mehrere geplante Lieferungen wurden von den Schweizer Behörden gestoppt. Die involvierten russischen Agenten konnten die Schweiz verlassen.