Festival in historischer Umgebung
Knapp 900 Besucherinnen und Besucher feierten am Wochenende das zweite «Rock ’n’ Beer-Festival» in Läufelfingen. Im ehemaligen Steinbruch beim «Silo 12» trafen regionale Braukunst, Foodtrucks und rockige Klänge ...
Festival in historischer Umgebung
Knapp 900 Besucherinnen und Besucher feierten am Wochenende das zweite «Rock ’n’ Beer-Festival» in Läufelfingen. Im ehemaligen Steinbruch beim «Silo 12» trafen regionale Braukunst, Foodtrucks und rockige Klänge aufeinander.
Michael Herrmann
Nach der Premiere im vergangenen Jahr ging das «Rock ’n’ Beer-Festival» in die zweite Runde. Ursprünglich hatten die Organisatoren geplant, den Anlass im Zweijahresrhythmus durchzuführen. Da das Areal beim «Silo 12» im Jahr 2027 bereits anderweitig belegt ist, entschied sich das OK, die nächste Ausgabe vorzuziehen.
Die Rechnung ging auf. Bei angenehmen Temperaturen und trockenem Wetter strömten am Freitag knapp 400 Besucherinnen und Besucher auf das Gelände etwas ausserhalb des Dorfes. Am Samstag kamen nochmals rund 500 Personen. Bis spät in die Nacht wurde zwischen den historischen Mauern des ehemaligen Steinbruchs gefeiert, degustiert und zu den Klängen der Bands mitgewippt.
Das Konzept des Festivals ist bewusst einfach gehalten: Hochwertige Rockmusik trifft auf die Vielfalt regionaler Brauereien. Ziel sei es, kleineren und lokalen Bierproduzenten eine Plattform zu bieten, um ihre Spezialitäten einem breiten Publikum vorzustellen. Gleichzeitig wolle man den Besucherinnen und Besuchern ein musikalisches Erlebnis bieten, das über die Region hinausstrahlt.
Platz für den Nachwuchs
«Es war erneut eine spannende Herausforderung, ein attraktives Line-up zusammenzustellen», sagte OK-Mitglied Simon Vögtli zur «Volksstimme». Dabei sei es dem Organisationskomitee wichtig gewesen, sowohl regionale als auch nationale und internationale Einflüsse auf die Bühne zu bringen. Dieses Konzept kam beim Publikum offensichtlich gut an.
Am Freitag sorgten unter anderem die Schweizer Hardrock-Legenden von «China» für Begeisterung, während am Samstag Tribute-Bands wie die «Kiss Forever Band» und «Opium fürs Volk» das Publikum mit bekannten Klassikern zum Mitsingen animierten. Ergänzt wurde das Programm durch weitere Rockformationen sowie Nachwuchsmusiker der Regionalen Musikschule Sissach.
Neben der Musik standen zahlreiche Craft-Biere im Mittelpunkt. An den Marktständen konnten die Besucher verschiedene Spezialitäten degustieren und direkt mit den Brauern ins Gespräch kommen. Das Angebot wurde durch Foodtrucks ergänzt, die für die passende Verpflegung sorgten.
Nach der gelungenen zweiten Austragung dürfen die Organisatoren auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Die Mischung aus regionalem Bierhandwerk und handgemachter Rockmusik scheint den Nerv des Publikums getroffen zu haben – und dürfte dem «Rock ’n’ Beer-Festival» auch in Zukunft einen festen Platz im Oberbaselbieter Veranstaltungskalender sichern.