Das entlaufene Angus-Rind in der Region Gelterkinden/Diepflingen ist tot. Wie die Baselbieter Polizei mitteilt, wurde das Tier am Mittwochnachmittag im Waldgebiet zwischen Gelterkinden und Diepflingen gefunden – fünf Tage nach seiner Flucht beim Umladen am Bahnhof Gelterkinden. Unter ...
Das entlaufene Angus-Rind in der Region Gelterkinden/Diepflingen ist tot. Wie die Baselbieter Polizei mitteilt, wurde das Tier am Mittwochnachmittag im Waldgebiet zwischen Gelterkinden und Diepflingen gefunden – fünf Tage nach seiner Flucht beim Umladen am Bahnhof Gelterkinden. Unter Einbezug des Tierhalters sowie weiterer Fachpersonen wurde die Situation vor Ort beurteilt. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und um eine Gefährdung von Personen auszuschliessen, wurde das Tier erlegt. Ein sicheres Einfangen sei nicht möglich gewesen, heisst es. Dass ein gesundes Tier in einer solchen Situation erlegt wird, sei kein Standardvorgehen, erklärt Polizeisprecher Adrian Gaugler auf Anfrage. Jeder Fall werde neu beurteilt – zusammen mit dem Tierbesitzer und dem Wildhüter. Weitere Faktoren seien Örtlichkeit und Tageszeit. «Wenn die Möglichkeit besteht, ein Tier einzufangen, dann wird dies versucht», so Gaugler. Entscheidend sei die Gefahr, die vom Tier ausgehen könne. Von einem Rind gehe grundsätzlich eine grössere Gefahr aus als etwa von einem Schaf. Rechtliche Grundlage sei das geltende Polizeigesetz, da es sich um Gefahrenabwehr handle. Wem das Tier gehörte, hat die Polizei nicht bekannt gegeben. mef.