Die Trockenheit hinterlässt im Jurawald nach Einschätzung von Forschenden der Universität Basel bleibende Schäden. Besonders betroffen sind die Buchen, die sich bereits jetzt grossflächig verfärben und ihr Laub verlieren. Erkenntnisse aus einem seit 2018 laufenden ...
Die Trockenheit hinterlässt im Jurawald nach Einschätzung von Forschenden der Universität Basel bleibende Schäden. Besonders betroffen sind die Buchen, die sich bereits jetzt grossflächig verfärben und ihr Laub verlieren. Erkenntnisse aus einem seit 2018 laufenden Forschungsprojekt in Hölstein zeigen, dass viele dieser Schäden irreversibel sein dürften: «Was wir heute sehen, konnten sich auch viele Forschende nicht vorstellen», sagt Waldökologe Ansgar Kahmen in einem Interview mit der Uni Basel, das gestern veröffentlicht wurde. Der diesjährige Sommer markiere «eine Zäsur für unseren Wald». Viele Bäume, die ihr Laub bereits jetzt abgeworfen haben, dürften in den kommenden Jahren absterben. Einzelne Gewitter könnten das Wasserdefizit nicht ausgleichen. Nach Angaben Kahmens wären anhaltende, flächendeckende Niederschläge über mehrere Wochen nötig, um den ausgetrockneten Waldboden wieder ausreichend zu durchfeuchten. vs.