Gemeindepräsident Aeschbacher tritt Ende Juni ab
vs. Während eine Personalkrise im Kilchberger Gemeinderat auf die andere folgte, hat Präsident Marcel Aeschbacher stets die Stellung gehalten, für Ersatz geworben und seinen Optimismus nie verloren. Er ...
Gemeindepräsident Aeschbacher tritt Ende Juni ab
vs. Während eine Personalkrise im Kilchberger Gemeinderat auf die andere folgte, hat Präsident Marcel Aeschbacher stets die Stellung gehalten, für Ersatz geworben und seinen Optimismus nie verloren. Er hat die Bevölkerung für die Idee einer Fusion mit den Nachbargemeinden gewinnen können – auch, um der wiederkehrende Personalnot entgegenwirken zu können.
Der Fusionsprozess ist angelaufen und jetzt kündigt Marcel Aeschbacher, acht Jahre nach seiner Wahl in den Gemeinderat direkt ins Gemeindepräsidium, seinen Rücktritt an. Ende Juni wird er sich zurückziehen. Auf Anfrage führt er für seinen Entscheid einerseits persönliche Gründe an: Er sei nun auch schon 70 Jahre alt und müsse auf seine Gesundheit achten, sagt er. Andererseits würden zwei top motivierte Frauen im Gemeinderat verbleiben, die Fusionsprüfung sei in Gang gesetzt und er sei davon überzeugt, dass dies der richtige Weg für sein Dorf ist und die Kilchbergerinnen und Kilchberger grossmehrheitlich dahinter stehen. Damit sei sein Job in dieser Sache getan: «Es liege nicht am Kilchberger Präsidenten, in Rünenberg und Zeglingen zu missionieren.» Am Fusionsprozess wird Aeschbacher auch nach seinem Rücktritt weiterhin mitwirken, in welcher Funktion, sei noch zu definieren.
In seinem Rücktrittsschreiben blickt Aeschbacher auf seine achtjährige Tätigkeit zurück: Er habe seine Aufgabe stets mit Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Dankbarkeit wahrgenommen. In dieser Zeit seien zukunftsorientierte Projekte angegangen worden: So die Fusionsprüfung oder auch die Weiterentwicklung des Dorfs im Gebiet Niederfeld, die einen grossen Schritt vorangekommen sei. Ausserdem erwähnt er den Bau eines neuen Spielplatzes in Zusammenarbeit mit dem Verein «Kilchberg läbt».