Unihockey | 1. Liga: Wild Dogs retten sich, Bubendorf verpasst Play-offs
Nach der letzten Runde in der 1. Liga ist klar: Das Oberbaselbiet ist auch kommende Saison bei beiden Geschlechtern in der höchsten Kleinfeld-Unihockey-Liga vertreten. Während Sissach knapp ...
Unihockey | 1. Liga: Wild Dogs retten sich, Bubendorf verpasst Play-offs
Nach der letzten Runde in der 1. Liga ist klar: Das Oberbaselbiet ist auch kommende Saison bei beiden Geschlechtern in der höchsten Kleinfeld-Unihockey-Liga vertreten. Während Sissach knapp den Ligaerhalt sichert, verpasst Bubendorf noch die Play-offs.
Sebastian Wirz
Die Aufgabe der Wild Dogs Sissach hatte es am Sonntag in sich: Im Tabellenkeller klassiert, mussten die Kleinfeld-Erstligisten in der letzten Doppelrunde in Subingen punkten, um nicht auf einem der beiden letzten Plätze zu landen. Denn diese bedeuten Abstiegsspiele gegen einen 2.-Liga-Gruppensieger. Und mit Leader Oekingen und Mümliswil bekamen es die Oberbaselbieter zum Abschluss ausgerechnet mit zwei der besten Teams in Gruppe 1 zu tun.
Doch die Wild Dogs haben das getan, was sie in dieser Saison so oft geschafft haben: Sie verloren nicht. Mit zwei Unentschieden (5:5 und 6:6) sammelten die Sissacher die nötigen Punkte, um sicher nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. In 18 Spielen haben die «wilden Hunde» nur gerade zweimal gesiegt, sie verloren aber auch nur achtmal. Ob man sie Unentschieden-Könige oder fleissige Eichhörnchen nennen möchte: Punkt für Punkt erarbeiteten sie sich das Recht, Teil der höchsten Liga des Landes zu bleiben. Nach dem erstmaligen Aufstieg 2023, dem Ligaerhalt in extremis in den Abstiegsspielen im vergangenen Jahr und nun eben nach der «Unentschieden-Saison» wird auch kommende Spielzeit Kleinfeld-Unihockey der höchsten Klasse in Sissach zu sehen sein.
Riehen fängt Bubendorf ab
Den Ligaerhalt hatten die Bubendörfer Erstligistinnen auf der Frauenseite längst gesichert. Die Fünflibertalerinnen hatten bei der abschliessenden Doppelrunde am Sonntag in Gossau höhere Ziele: Nach dem guten 6. Rang in der Premierensaison sollte es Rang 4 und eine Play-off-Teilnahme werden. Die Hoffnungen darauf hatten sie mit zwei Siegen am zweitletzten Spieltag gewahrt.
Doch zum Abschluss unterlagen die Bubendörferinnen zweimal. Nach der knappen 4:5-Niederlage gegen Winterthur verloren die Oberbaselbieterinnen auch im Direktduell gegen den UHC Riehen (0:3). Damit überholten die Städterinnen (21 Punkte) den TV Bubendorf (18 Punkte) und lösten das letzte Viertelfinal-Ticket in der Gruppe.