Neues Leben im Herzen des Dorfs
26.03.2026 SissachMit «Zum Rössligarte» ist zwischen Bahnhof und Begegnungszone moderner Wohnraum entstanden
Die Überbauung «Zum Rössligarte» an der Sissacher Rössligasse ist vollständig verkauft und wird nun etappenweise bezogen. Mit ihrer zentralen Lage, dem ...
Mit «Zum Rössligarte» ist zwischen Bahnhof und Begegnungszone moderner Wohnraum entstanden
Die Überbauung «Zum Rössligarte» an der Sissacher Rössligasse ist vollständig verkauft und wird nun etappenweise bezogen. Mit ihrer zentralen Lage, dem hohen Ausbaustandard und der barrierefreien Konzeption spricht der Bau für sich – und setzt neue Akzente für modernes Wohnen.
Luana Güntert
Zwischen Bahnhof und Begegnungszone von Sissach hat sich in den vergangenen Monaten ein Stück Dorf neu formiert. Wo lange Bauzäune den Durchgang erschwerten und Baulärm den Alltag prägte, ist heute wieder freie Passage – und ein neues Wohnensemble, das bereits mit Leben gefüllt wird. «Zum Rössligarte» an der Rössligasse 4, 6 und 8 ist bezugsbereit, die 24 Eigentumswohnungen sind allesamt verkauft, die ersten Bewohnerinnen und Bewohner bereits eingezogen.
Die Lage könnte zentraler kaum sein: Nur wenige Schritte trennen die Überbauung vom Bahnhof, von Einkaufsmöglichkeiten, von Restaurants, Cafés und der Begegnungszone. Gleichzeitig ist das Gebiet nur wenige Gehminuten von naturnahen Freiräumen entfernt. «Die Lage ist wirklich aussergewöhnlich», sagt Gabriele Croce von der Immo Croce GmbH, die für Verkauf und Beratung zuständig ist. «Man ist mitten im Geschehen und hat trotzdem eine angenehme Wohnqualität und auch viel Ruhe.»
Hoher Ausbaustandard
Das Projekt umfasst drei Gebäude, die sich zwischen Rössligasse und Gartenweg in moderner, klarer Architektur präsentieren. Mit drei bis fünf Geschossen ordnen sie sich massstäblich ins bestehende Ortsbild ein. Unterirdisch verbindet eine Einstellhalle mit 27 Parkplätzen die Häuser, oberirdisch spannt sich ein grosszügiger Grünraum auf. Dieser ist bewusst nur teilweise befahrbar und dient als Begegnungszone für die Bewohnerinnen und Bewohner – ein Ort zum Verweilen, Spielen und Austauschen.
Die Wohnungen selbst sind auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten. Angeboten wurden 3,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen, die allesamt durch offene Grundrisse und viel Tageslicht überzeugen. Der Wohn- und Essbereich geht fliessend in die Küche über, die jeweils mit Natursteinabdeckung, Glasrückwand und modernen Einbaugeräten ausgestattet ist. Backöfen sind hochliegend eingebaut, Dunstabzüge arbeiten mit Umluft, Geschirrspüler und Kühlschrank mit Gefrierfach gehören zur Standardausstattung.
Jede Wohnung verfügt über eine Loggia von rund zehn Quadratmetern, die als geschützter Aussenraum dient. In den Erdgeschossen kommen zusätzlich private Gartensitzplätze hinzu – je nach Einheit zwischen 35 und 85 Quadratmeter gross und nach Nordosten oder Südwesten ausgerichtet. Einzelne Wohnungen bieten darüber hinaus grosszügige Terrassenflächen von rund 54 Quadratmetern.
Auch im Innern zeigt sich der hohe Ausbaustandard. In Wohn- und Schlafräumen wurden Parkett oder keramische Bodenplatten verlegt, in den Nasszellen dominieren hochwertige Keramikbeläge. Die Wände sind mit feinem Abrieb versehen und weiss gestrichen, Decken als Weissputz ausgeführt. Zwei Nasszellen pro Wohnung gehören zum Standard – ausgestattet mit bodenebenen Duschen mit Echtglastrennwänden, Badewannen, modernen Waschtischen mit Unterbau und Spiegelschränken sowie Wand-WCs mit verdecktem Spülkasten.
Für zusätzlichen Komfort sorgen praktische Details: In allen Wohnungen sind Waschmaschine und Tumbler integriert, ergänzt durch einen Trockenraum im Untergeschoss. Ein geräumiges Kellerabteil gehört ebenso dazu wie Einbauschränke im Eingangsbereich. Fahrradabstellplätze befinden sich im Untergeschoss.
Barrierefreiheit ist zentral
Technisch entspricht die Überbauung modernen Anforderungen. Die Gebäude wurden in massiver Bauweise errichtet, mit Betondecken, gedämmtem Fassadenmauerwerk und dreifach verglasten Kunststoff-Metall-Fenstern. Pro Raum ist mindestens ein Drehkippfenster vorgesehen. Die Hauseingänge sind mit verglasten Metalltüren ausgestattet, die Wohnungseingangstüren als robuste Stahlzargentüren ausgeführt.
Für ein angenehmes Raumklima sorgt eine Fussbodenheizung mit Einzelraumregulierung, gespeist durch Fernwärme. Die Warmwasseraufbereitung erfolgt zentral, der Verbrauch wird pro Wohnung individuell erfasst. In den Wohnungen sind LED-Deckenspots in Entrée, Küche und Nasszellen installiert, während eine Video-Gegensprechanlage am Hauseingang für zusätzliche Sicherheit sorgt.
Auch in Sachen Energie und Nachhaltigkeit setzt das Projekt Akzente. Auf den Flachdächern befinden sich Photovoltaikanlagen, kombiniert mit extensiver Begrünung. «Der produzierte Strom kommt den Eigentümern direkt zugute», erklärt Croce. «Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich attraktiv.» Ergänzt wird das Konzept durch Elektroladestationen an sämtlichen Parkplätzen in der Tiefgarage.
Ein zentrales Thema war zudem die Barrierefreiheit. Sämtliche Gebäude sind rollstuhlgängig erschlossen, Personenlifte verbinden alle Etagen – von der Tiefgarage bis in die oberen Geschosse. «Man kommt mit dem Lift direkt von unten bis vor die Wohnungstür», so Croce. «Das schätzen vor allem ältere Menschen sehr.»
Entsprechend überrascht es nicht, dass ein grosser Teil der Käuferschaft aus dieser Altersgruppe stammt. «Die meisten Käufer sind eher ältere Personen. Die Lage und der Bau sind dafür besonders geeignet», sagt Croce. Gleichzeitig hätten sich auch jüngere Menschen für die Wohnungen entschieden, nicht zuletzt wegen der zentralen Lage und der modernen Ausstattung.
Eine Besonderheit hebt das Projekt zusätzlich hervor: Mehrere Wohnungen wurden von einem Hausarzt erworben. Damit entsteht im Gebäude selbst ein medizinisches Angebot – kurze Wege inklusive.
Ein weiterer Pluspunkt war die Möglichkeit zur individuellen Mitgestaltung. Wer sich früh für eine Wohnung entschied, konnte beim Innenausbau viele eigene Wünsche einbringen – von Bodenbelägen über Küchen bis hin zu sanitären Anlagen. «Je weiter der Bau fortgeschritten war, desto weniger Auswahl gab es», erklärt Croce. «Aber viele Käufer konnten ihre Wohnung so ganz nach ihren Vorstellungen gestalten.»
Der Verkaufsprozess begann im Oktober 2023 und stellte das Team vor typische Herausforderungen. «Wohnungen ab Plan zu verkaufen, ist in der Immobilienbranche nicht immer einfach», sagt Croce. «Viele Leute möchten die Immobilie besichtigen – das geht natürlich nicht, solange sie noch im Bau ist.» Dennoch verlief die Vermarktung erfolgreich: Vor Kurzem konnte die letzte Wohnung verkauft werden.
Auch der Bau selbst verlief erfreulich reibungslos. «Es gab keine grösseren Komplikationen – im Gegenteil, wir waren sogar schneller als geplant», bilanziert Croce. Entstanden ist ein modernes, helles Wohnensemble, das architektonisch wie funktional überzeugt.
Mit der Fertigstellung und den laufenden Einzügen beginnt nun eine neue Phase. Aus der Baustelle ist ein belebtes Stück Dorf geworden. Mit dem beginnenden Frühling wird der Grünbereich genutzt, erste Begegnungen finden statt, Lichter gehen an in den Wohnungen. «Zum Rössligarte» ist angekommen in Sissach – als neuer Wohnort mitten im Zentrum und als Beispiel dafür, wie zeitgemässes Wohnen und dörfliche Struktur zusammenfinden können.




