Familie Suppiah übernimmt den Landgasthof
Nach dem Rückzug des bisherigen Wirtepaars aus dem Landgasthof Roseneck wurde mit Nanthini und Satheeswaran Suppiah ein neues Pächterehepaar gefunden. Die beiden wollen Schweizer Küche mit asiatischen und italienischen Speisen ...
Familie Suppiah übernimmt den Landgasthof
Nach dem Rückzug des bisherigen Wirtepaars aus dem Landgasthof Roseneck wurde mit Nanthini und Satheeswaran Suppiah ein neues Pächterehepaar gefunden. Die beiden wollen Schweizer Küche mit asiatischen und italienischen Speisen verbinden.
Sander van Riemsdijk
Mit der Übernahme des Landgasthofs Roseneck am gleichnamigen Kreisel in Gelterkinden führt das Wirte-Ehepaar Nanthini und Satheeswaran Suppiah vom Restaurant zum Kloster in Maisprach nun ein zweites Restaurant. Nachdem sich das bisherige Wirtepaar Sasi und Nantha Sellathurai nach 13 Jahren verabschiedet hat, wollen die gebürtigen Sri Lanker die «Roseneck»-Geschichte weiterschreiben.
In ihrem Restaurant in Maisprach gehört die Schweizer Küche zum Hauptangebot der Familie Suppiah, ergänzt durch einzelne asiatische und italienische Gerichte. «Wir werden dieses bewährte Konzept grundsätzlich auch im ‹Roseneck› weiterführen», sagt Satheeswaran Suppiah. «Es bleibt bei einer gutbürgerlichen Schweizer Küche – und doch wird einiges anders sein.»
Der Inhaber des «Rosenecks» hatte vor einiger Zeit Kontakt nach Maisprach aufgenommen und die Familie Suppiah angefragt, ob sie sich eine Weiterführung des Landgasthofs in Gelterkinden vorstellen könne. «Ich hegte schon länger den Wunsch, ein zweites Restaurant zu eröffnen und habe rasch zugesagt», so Satheeswaran Suppiah. 1991 floh er vor dem Bürgerkrieg aus Sri Lanka in die Schweiz. Mit dem Wunsch, ein eigenes Restaurant zu führen, begann er als Hilfskoch im «zum Kloster» in Maisprach und arbeitete sich Schritt für Schritt nach oben, bis er das Restaurant übernahm.
Kleine Anpassungen
Mit dem «Roseneck» bietet sich ihm nun die Möglichkeit, diesen Weg weiterzugehen. «Allerdings nicht mit genau dem gleichen Konzept», betont Suppiah. «Auch in Gelterkinden setzen wir auf eine bodenständige Schweizer Küche, jedoch mit anderen Gerichten als in Maisprach. Zudem werden wir zwei bis drei asiatische Menüs anbieten.»
Geplant ist eine saisonale Karte mit Gerichten auf dem heissen Stein, Cordon bleu in verschiedenen Varianten sowie unterschiedlichen Pastasorten. Die Aufgaben sind klar aufgeteilt: Nanthini führt das «zum Kloster», während Satheeswaran Suppiah im Landgasthof «Roseneck» tätig ist.
In den vergangenen Wochen wurde die Infrastruktur des Restaurants umfassend erneuert, in den Kontrastfarben Schwarz und Weiss, inklusive Terrasse. Der Landgasthof bietet im Innenbereich Platz für rund 70 Gäste, auf der Terrasse nochmals ebenso viele. Geführt wird der Betrieb als Familienunternehmen mit Unterstützung der drei Kinder. Ein ausgebildeter Koch sorgt für das kulinarische Angebot, Servicepersonal für die Betreuung der Gäste.
Der Landgasthof soll an sieben Tagen die Woche geöffnet sein, mit durchgehend warmer Küche. Die drei Gästezimmer im Obergeschoss werden punktuell vermietet. Nach mehreren Wochen Leerstand kehrt damit bald wieder gastronomisches Leben an den «Roseneck»-Kreisel zurück.
Neueröffnung des Landgasthofs Roseneck an der Sissacherstrasse 2 in Gelterkinden mit gratis Prosecco, Schweinshaxe und Live-Musik: Freitag, 20. März, ab 17 Uhr.