Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer und gute Stimmung am Oris Cup
Mehr als 75 Kinder und Jugendliche machten den Oris Cup zu einem Velofest. Bei strahlendem Sonnenschein standen im Bikepark Hölstein nicht nur schnelle Zeiten, sondern vor allem die Freude am Sport im Mittelpunkt.
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Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer und gute Stimmung am Oris Cup
Mehr als 75 Kinder und Jugendliche machten den Oris Cup zu einem Velofest. Bei strahlendem Sonnenschein standen im Bikepark Hölstein nicht nur schnelle Zeiten, sondern vor allem die Freude am Sport im Mittelpunkt.
Michael Herrmann
Helme auf, noch ein letzter prüfender Blick auf das Velo und dann los: Im Bikepark Hölstein herrschte am Sonntag reger Betrieb. Mehr als 75 Kinder und Jugendliche nahmen am Oris Cup teil und sorgten gemeinsam mit Eltern und Zuschauern für viel Leben auf der Anlage.
Dabei ging es längst nicht bei allen nur um Sekunden und Ranglisten. Viele waren nach Hölstein gekommen, um bei strahlendem Sonnenschein einen schönen Tag zu verbringen. Während die einen konzentriert auf ihren Start warteten, drehten andere ihre Runden auf der Anlage oder beobachteten die älteren Fahrerinnen und Fahrer. Diese Mischung aus Wettkampf und unkompliziertem Velospass macht den Anlass aus.
Schon die Kleinsten durften Rennluft schnuppern. In den Kategorien U5 und U7 absolvierten die Kinder einen Lauf. Ab U9 bis hin zu den Damen und Herren Open standen jeweils zwei Läufe auf dem Programm, wobei die schnellere Zeit zählte. Damit bietet der Oris Cup sowohl ambitionierten Nachwuchsfahrerinnen und -fahrern als auch Kindern ohne Rennerfahrung die Möglichkeit, sich auf der Strecke zu versuchen.
Gute Beteiligung dank Werbung
Für OK-Präsident Jonas Mundwiler war die grosse Beteiligung eine Bestätigung für die Arbeit der vergangenen Monate. «Wir konnten einige zusätzliche Sponsoren gewinnen und den Anlass dadurch wesentlich professioneller aufziehen. Wir haben beispielsweise mehr Werbung gemacht. Das hat sich gelohnt», sagte Mundwiler. Mit mehr als 75 Kindern und Jugendlichen am Start sei er sehr zufrieden. «Und mit dem Wetter hatten wir grosses Glück.» Nur neben der Strecke stehen wollte der OK-Präsident nicht. Mundwiler liess es sich nicht nehmen, selbst bei «seinem» Cup an den Start zu gehen.
Für zusätzliche Unterhaltung zwischen den Rennen sorgten die Jump Shows auf der grossen Jumpline. Hohe Sprünge und Tricks boten dabei einen Vorgeschmack darauf, was mit viel Übung auf zwei Rädern möglich ist. Der Renntag zeigte, welche Bedeutung der Bikepark für die Region besitzt. Die kostenlos zugängliche Anlage wird auch von Schulklassen und Mountainbike-Gruppen genutzt. Dazu kommen regelmässige Kidskurse.
So waren am Sonntag zwar schnelle Zeiten gefragt. Mindestens ebenso wichtig war aber das Rundherum: Kinder auf ihren Velos, Eltern entlang der Strecke und eine Anlage, auf der Bewegung und Freude am Sport im Mittelpunkt standen.