EHC Zunzgen-Sissach offiziell empfangen
svr. Grosser Bahnhof am vergangenen Donnerstag für die erste Eishockeymannschaft des EHC Zunzgen-Sissach: Zum Titel als Schweizer Meister der 2. Liga wurde dem erfolgreichen Team im Beisein von Vertretern des Zunzger und ...
EHC Zunzgen-Sissach offiziell empfangen
svr. Grosser Bahnhof am vergangenen Donnerstag für die erste Eishockeymannschaft des EHC Zunzgen-Sissach: Zum Titel als Schweizer Meister der 2. Liga wurde dem erfolgreichen Team im Beisein von Vertretern des Zunzger und Sissacher Gemeinderats und der Bevölkerung in einer würdigen Feier auf dem Dorfplatz in Zunzgen gehuldigt. Dieser war mit einer grossen und überglücklichen Fangemeinde sehr gut gefüllt.
In seiner Ansprache erinnerte der Zunzger Gemeindepräsident Hansruedi Wüthrich – «dir syt gäili Sieche» – daran, was möglich ist, wenn man sich gemeinsam als Mannschaft für ein Ziel einsetzt. Der Sissacher Gemeindepräsident Peter Buser sprach mit einem Augenzwinkern die Hoffnung aus, dass der EHC den Erfolg nächstes Jahr wiederhole und die Feier dann in Sissach stattfinden solle. Nach den behördlichen Gratulationen und Laudationen erhielt das Team aus den Händen der beiden Gemeindepräsidenten ein Kuvert mit einem Obolus als Meisterprämie.
Vereinspräsident und Gemeindeverwalter von Zunzgen, Cristiano Santoro, blickte nochmals mit amüsanten Aussagen zurück auf den nervenaufreibenden Hitchcock-Final in Dielsdorf, der ihm – angelehnt an einen Spruch des ehemaligen Bundesrats Adolf Ogi – das Zitat «Ekstase herrscht» entlockte. Im Gespräch mit der «Volksstimme» wies Santoro auf die grosse Bedeutung hin, die dieser Titel für den Verein hat: «Wenn man sich gegen die besten Mannschaften aus der Ost- und Westschweiz durchsetzen kann und Schweizer Meister wird, ist es die grösste sportliche Auszeichnung, die man in der 2. Liga bekommen kann.» Die Gründe zu diesem Erfolg sieht Santoro in der Qualität auf allen Stufen im Verein, die sich im Verlauf der Zeit sehr stark weiterentwickelt habe. Ein Aufstieg in die 1. Liga ist weiterhin kein Thema, so der Präsident.