Verein übergibt neu gestalteten Platz beim Dorfbrunnen
hat die Blumenrabatten beim «Pfarrschürli» am Dorfplatz neu mit einheimischen Gewächsen bepflanzt. Es ist bereits das zweite Projekt zugunsten von mehr Natur fürs Dorf.
Thomas ...
Verein übergibt neu gestalteten Platz beim Dorfbrunnen
hat die Blumenrabatten beim «Pfarrschürli» am Dorfplatz neu mit einheimischen Gewächsen bepflanzt. Es ist bereits das zweite Projekt zugunsten von mehr Natur fürs Dorf.
Thomas Gubler
Getreu dem Grundsatz «Natur im Dorf», dem sich die Gemeinde Kienberg im Rahmen des Juraparks Aargau verschrieb – Kienberg ist die einzige Solothurner Gemeinde in diesem Park –, hat der Verein «Kienberg+» den Dorfplatz neu gestaltet. Zu diesem Zweck wurden die Rabatten beim «Pfarrschürli» neu angelegt. Das heisst, die bisherige Bepflanzung wurde entfernt, die Rabatte mit Juramergel ausgelegt und neu mit einheimischen Pflanzen wie Apfelrose, heimische Pimpernuss, Pfirsichblättrige Glockenblume, Gemeine Akelei, Felsenbirne, Frauenskabiose oder Wiesensalbei bepflanzt.
Am Samstag wurden die neu gestalteten Rabatten der Grundstückeignerin, der katholischen Kirchgemeinde, vertreten durch deren Präsidenten Sven Kottmann, quasi zurückgegeben. Am entsprechenden Festakt nahmen neben zahlreichen Besucherinnen und Besuchern Gemeindepräsidentin Adriana Marti-Gubler, die Vertreterin des Juraparks Aargau, Anja Trachsel, der Vereinsspitze von «Kienberg+» und Schulleiter Dominik Rohr teil, der ein von den Schülerinnen und Schülern gefertigtes Bienenhotel übergab.
Dritter Streich folgt sogleich
Ermöglicht wurde das Projekt – nach der Umgestaltung des Hirschenplatzes bereits das zweite in der Gemeinde Kienberg – dank der Mithilfe von Gartenbauingenieur und Pflanzenspezialist Alois Leut, der den Verein «Kienberg+» in diesen Fragen berät, der Däster-Schild-Stiftung, des Juraparks Aargau und der Gemeinde Kienberg. Als drittes Projekt zur Förderung der Natur im Dorf soll übrigens demnächst das Gelände beim alten Schulhaus in Angriff genommen werden.
In Kienberg ist man nun gespannt, wie sich die Pflanzen am Dorfplatz beim Brunnen entwickeln. Diese brauchen aufgrund der kargen Unterlage etwas Zeit, sie sollen sich dafür aber gemäss Alois Leut als umso nachhaltiger erweisen. Ein weiteres Ziel neben demjenigen, die Natur ins Dorf zurückzubringen, ist übrigens, den Dorfplatz dadurch zu einem Ort zu entwickeln, der zum Verweilen einlädt.
Umrahmt wurde der kleine Festakt sodann von einem Vortrag von Gabriela Graf über das Schulentwicklungsprojekt «Klimaschule» der Sekundarschule Gelterkinden – im Übrigen das erste diesbezügliche zertifizierte Projekt im Baselbiet.