Generalversammlung des Vereins Ortssammlung Gelterkinden
Die Bewahrung der Dorfgeschichte ist eine Aufgabe, die auf vielen Schultern lastet: An der Generalversammlung der Ortssammlung Gelterkinden im «Jundt-Huus» blickte der Verein auf ein arbeitsintensives Jahr zurück, in ...
Generalversammlung des Vereins Ortssammlung Gelterkinden
Die Bewahrung der Dorfgeschichte ist eine Aufgabe, die auf vielen Schultern lastet: An der Generalversammlung der Ortssammlung Gelterkinden im «Jundt-Huus» blickte der Verein auf ein arbeitsintensives Jahr zurück, in dem historische Schätze neu zum Leben erweckt wurden.
Barbara Gerber, Co-Präsidentin des Vereins Ortssammlung (OSG), durfte am 20. April rund die Hälfte der 70 Mitglieder zur Jahresversammlung begrüssen. Dass der Verein auf Kurs ist, zeigte sich an der zügigen Abwicklung der formalen Traktanden, die ohne Diskussionen und einstimmig verabschiedet wurden.
Hinter den Kulissen war die Dynamik jedoch weitaus grösser. Mittlerweile umfasst die Sammlung über 5000 inventarisierte Objekte, deren Pflege Hingabe erfordert. «Die aktiven Mitglieder leisteten im vergangenen Jahr mehr als 900 Stunden Freiwilligenarbeit», betonte Gerber. Ein besonderes Highlight der Arbeit ist der historische Seidenband-Webstuhl, den Vorstandsmitglied Lars Conzett mit viel Fachwissen wieder zum Rattern brachte. Demnächst soll, wie Felix Jehle berichtete, ein Samt-Webstuhl aus der ehemaligen Gelterkinder Webstuhlschreinerei Schneider-Gerster instand gesetzt werden.
Im Anschluss an den geschäftlichen Teil luden Heini Thommen und Urs Kühnis zu einer visuellen Entdeckungsreise ein. Sie präsentierten ausgewählte Werke bildender Künstler aus dem Fundus der OSG.
Das Spektrum öffnete sich mit den teils grossformatigen Ölgemälden von Jacob Wagner. Die Referenten erläuterten die Provenienz und die Bedeutung der Werke und stellten die Biografien der Kunstschaffenden vor. Weiter erhielten Bilder von Fritz und Karl Pümpin eine Bühne. Einen stilistischen Kontrast bildeten die Ölbilder und Lithografien von Erich Fehlmann.
Dass die Arbeit der OSG auf Interesse stösst, zeigt die wachsende Bekanntheit des «SchauSchopf». Am Samstag, 19. September, ist wieder Tag der offenen Tür.
Urs Kühnis, Vereins Ortssammlung Gelterkinden