Bilderausstellung Paul Degen in der Galerie Altbrunnen
Paul Degen, geboren 1941, war ein Lebenskünstler, vor allem aber ein begnadeter Grafiker, Zeichner und Illustrator, dessen Schalk und Esprit man auch in New York sehr zu schätzen wusste. Er hat für das renommierte ...
Bilderausstellung Paul Degen in der Galerie Altbrunnen
Paul Degen, geboren 1941, war ein Lebenskünstler, vor allem aber ein begnadeter Grafiker, Zeichner und Illustrator, dessen Schalk und Esprit man auch in New York sehr zu schätzen wusste. Er hat für das renommierte Literaturund Gesellschaftsmagazin «The New Yorker» 36 Titelseiten geschaffen.
Nach rund 30 Jahren in New York und der grossen Welt war Degen anlässlich seiner Besuche in Liestal bei seiner Schwester Liselotte Lüthi-Degen, der bis heute legendär gebliebenen «Marronifrau», untergekommen und hat Heimat gefunden. Später wohnte und arbeitete er auch in der Galerie Altbrunnen an der Grammetstrasse 20. Wie viele andere Künstler hatte er einen Teil seines Lebensunterhalts mit Bildern bezahlt. Verstorben ist er im Jahr 2007.
Vor einigen Jahren hat Liselotte Lüthi-Degen die Galerie renoviert und aufgefrischt. Die Bilder sind thematisiert aufgehängt. Und sie sind eine Augenweide. Nach der Winterzeit eröffnet sie nun ihre Galerie wieder am Ostersonntag und am Ostermontag. Dann immer am ersten Sonntag des Monats.
Weltenbummler Paul Degen wirkte und arbeitete auf allen fünf Kontinenten. Es fehlt ihm aber eine gewisse Anerkennung in der Region Basel. Immerhin finden wir ein Porträt über ihn im Baselbieter Heimatbuch Nr. 32, erschienen im Jahr 2019. Als Künstler, und erst noch als Erfinder des Roma-Geburtsrades, hat er einen grossen Beitrag zur Kulturgeschichte des Kantons Baselland geleistet.
Thomas Schweizer
Ausstellung von Bildern von Paul Degen,
Galerie Altbrunnen, Grammetstrasse 20, Liestal,
Ostersonntag und -montag von 14 bis 18 Uhr, dann jeden ersten Sonntag im Monat.