Ernährungsinitiative blieb ohne jede Chance
vs. Die Ernährungsinitiative mit ihrem Ziel, die Selbstversorgung zu stärken, hat zwar durchaus Sympathien gewinnen können. Dass sie dennoch wuchtig abgelehnt worden ist, dürfte an den zu ehrgeizigen ...
Ernährungsinitiative blieb ohne jede Chance
vs. Die Ernährungsinitiative mit ihrem Ziel, die Selbstversorgung zu stärken, hat zwar durchaus Sympathien gewinnen können. Dass sie dennoch wuchtig abgelehnt worden ist, dürfte an den zu ehrgeizigen Vorgaben für das Erreichen der Ziele gelegen haben. Ein Netto-Selbstversorgungsgrad von 70 statt wie heute 45 Prozent, und das innerhalb von zehn Jahren: Das hätte die Ernährungsinitiative verlangt. An dieser Vorgabe hätten sich die Landund Ernährungswirtschaft sowie die Konsumenten ausrichten müssen. Weiter hätte der Bund dafür sorgen müssen, dass alle im Land mit Lebensmitteln und mit sauberem Trinkwasser versorgt sind.
Die Ziele der Initiative seien nicht zuletzt angesichts des trockenen und heissen Sommers durchaus mehrheitsfähig, sagte Politologe Lukas Golder im Schweizer Fernsehen SRF. Aber der Fehler der Initianten sei gewesen, dass sie zu viel zu schnell gewollt hätten.