Fasten
Zur «Carte blanche»: «Fasten und Lebensfreude» in der «Volksstimme» vom 20. März, Seite 2
Fasten und Lebensfreude, geht das wirklich zusammen? Auf das Essen zu verzichten, das doch so genussvoll sein kann, wenn es fein zubereitet ...
Fasten
Zur «Carte blanche»: «Fasten und Lebensfreude» in der «Volksstimme» vom 20. März, Seite 2
Fasten und Lebensfreude, geht das wirklich zusammen? Auf das Essen zu verzichten, das doch so genussvoll sein kann, wenn es fein zubereitet worden ist, wie kann uns das Freude bereiten? Oder auf irgendeine Tätigkeit, vielleicht auf ein Hobby zu verzichten, das wir niemals aufgeben möchten? Müssen wir nicht mit Landrat Fredy Dinkel, dem Autor oben genannter «Carte blanche», übereinstimmen, wenn er festhält: «Fasten hat bei uns eher den negativen Anstrich des Verzichts.» Er erinnert uns mit seinen Zeilen daran, dass es auch andere, wichtige Elemente gibt neben der unverzichtbaren Leistungsfähigkeit, dem selbstauferlegten Druck und den gesellschaftlichen Erwartungen.
Das «In-sich-hineinhorchen», also das Abschalten und sich neu sammeln, ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens, dem wir aber leider oft zu wenig Beachtung schenken. Die positiven Wirkungen, die daraus hervorgehen können, sind, dass wir alles zum Leben notwendige, das uns zur Verfügung steht, neu schätzen lernen. Und dass wir eine neue Sicht erhalten über alles, was in unserem kleinen Umfeld und in der grossen, weiten Welt passiert.
Fritz Häuselmann, Gelterkinden