Heisses Finalwochenende
19.06.2026 Sport, Weitere SportartenBaselbieter Open werden bis Sonntag entschieden
Nach einer intensiven Turnierwoche stehen bei den Baselbieter Open in Sissach am Wochenende die entscheidenden Spiele an. In insgesamt 17 Tableaus kämpfen die Spielerinnen und Spieler um den Einzug in die Finals und die kantonalen ...
Baselbieter Open werden bis Sonntag entschieden
Nach einer intensiven Turnierwoche stehen bei den Baselbieter Open in Sissach am Wochenende die entscheidenden Spiele an. In insgesamt 17 Tableaus kämpfen die Spielerinnen und Spieler um den Einzug in die Finals und die kantonalen Titel.
Melina Mundschin
Mit knapp 160 Anmeldungen starteten vergangenen Sonntag zum vierten Mal die Baselbieter Open. Während der gesamten Woche duellierten sich die Spielerinnen und Spieler auf den Tennisplätzen in Sissach um den Einzug in die nächste Runde. In insgesamt 17 Tableaus, worunter in acht Konkurrenzen um den Gruppensieg gespielt wird, stehen nun die entscheidenden Halbfinals und Finals auf dem Programm.
Besonders umkämpft ist die Männerkonkurrenz «MS R6/R9». Mit 27 Teilnehmern muss der spätere Sieger gleich fünf Runden erfolgreich überstehen. Bei den Frauen stellt die Kategorie «WS 40+ R7/R9» mit elf Spielerinnen das grösste Tableau.
Das Finalwochenende verspricht hitzige Matches. Aufgrund der prognostizierten hohen Temperaturen und der Intensität der anstehenden Finalspiele wird der Ablauf im Hintergrund an die Witterung angepasst. Um trotz der Hitze faire und sichere Bedingungen zu gewährleisten, werden die Plätze häufiger gepflegt und der rote Sand zwischen den Matches verstärkt bewässert.
Ein erstes Highlight steht bereits heute Abend auf dem Programm, wenn die Spielerinnen der Spitzenkonkurrenz «WS R1/R4» ihre Gruppenspiele austragen. Am Sonntag fällt dort die Entscheidung um den Gruppensieg. Bei den Männern geht es ab Samstag in der Kategorie «MS R3/R6» um die Finalplätze. Obwohl die Halbfinalpaarungen nach den späten Viertelfinals heute Abend noch offen sind, richtet sich der Blick bereits auf die Topgesetzten: Angeführt wird das Tableau vom Sissacher Mirko Notz, der sich auf der Heimanlage gegen starke Konkurrenz aus dem ganzen Baselbiet und den Nachbarkantonen behaupten muss.
Kräfte bündeln
Auch in den Gruppenkonkurrenzen kommt es am Wochenende zum Showdown. Für Spielerinnen und Spieler, die in mehreren Kategorien antreten, bedeutet dies eine zusätzliche Herausforderung. Gleich mehrfach gefordert ist Alexandra Oswald. «Ich hoffe, trotz der Hitze noch einmal alle Kräfte bündeln zu können, um möglichst erfolgreich abzuschneiden», sagt Oswald. Sie schätze die Vielfalt der Begegnungen und den Austausch mit Spielerinnen aus unterschiedlichen Regionen des Kantons.
In der Kategorie «MS 35+ R6/R9» hat sich Patrick Graf bis in den Halbfinal vorgearbeitet und dabei die wohl grösste Hürde bereits gemeistert: Als ungesetzter Spieler bezwang er die Nummer eins der Setzliste. Nun wartet die nächste Herausforderung: «Die Ambition ist selbstverständlich, die Matches zu gewinnen.» Bei den Baselbieter Open tritt er erstmals an und entschied sich bewusst für die jüngere Alterskategorie, um sich mit höher klassierten Gegnern zu messen. Den hohen Temperaturen blickt er gelassen entgegen. Zwar würden die Plätze schnell trocken und staubig, doch hofft er auf möglichst kurze und erfolgreiche Einsätze.
Spannung versprechen am Samstag und Sonntag die Doppel- und Mixed-Konkurrenzen. Wie stark die Region im Mixed aufgestellt ist, zeigt ein Blick auf die Setzliste. Die als Nummer eins gesetzten Junioren Nicolas Isenring und Lina Tschudin zählen zu den Favoriten auf den Titel. «Es ist sehr cool, dass wir als Junioren gemeinsam an diesem Turnier spielen können. Wir harmonieren gut und hoffen natürlich, den Final zu erreichen», sagen die beiden. Am Sonntag greifen auch die Senioren in der Kategorie «MS 45+ R3/R6» ins Spielgeschehen ein und runden den vollgepackten Spielplan ab.
Das Ziel ist bei allen Beteiligten dasselbe: gewinnen. Spätestens am Sonntagabend wird sich zeigen, wer sich nach einer intensiven Turnierwoche die Titel und das Preisgeld sichern konnte – und sich so zum Baselbieter Meister krönen lassen durfte.

