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25.08.2026 TennikenVereine und Behörden machten das Dorffest gemeinsam zu einem gelungenen Grossanlass
Die Tenniker 800-Jahre-Feier war der beste Beweis dafür, dass es einfach nur gut kommen kann, wenn Vereine zusammen mit Behörden unter der Leitung eines OK-Teams einen Grossanlass auf die ...
Vereine und Behörden machten das Dorffest gemeinsam zu einem gelungenen Grossanlass
Die Tenniker 800-Jahre-Feier war der beste Beweis dafür, dass es einfach nur gut kommen kann, wenn Vereine zusammen mit Behörden unter der Leitung eines OK-Teams einen Grossanlass auf die Beine stellen.
Brigitt Buser
Ob als Chormitglied im Chor «… ma non troppo» oder als Präsidentin des Natur- und Vogelschutzvereins Tenniken (NVVT): Bei allen Vereinen, die ihren Teil zur dreitägigen 800-Jahre-Feier in Tenniken beitrugen, gab es in den Tagen vor dem Grossanlass noch einiges bis sehr viel zu tun.
Am Fest mehrheitlich für den NVVT im Einsatz, beschränkte sich mein Engagement für den Chor «… ma non troppo» auf das Vortragen der gewählten Lieder an der Eröffnungsfeier am späten Freitagnachmittag wie auch am Gottesdienst am Sonntagmorgen. Endlich war es so weit: Das von uns allen gut vorbereitete «Tenniker Lied», komponiert und getextet von Liedermacher Max Mundwiler, mit einem Chorsatz von Stefan Furter, wartete auf die Erstaufführung.
Waren an der Hauptprobe am Donnerstag noch alle etwas «chäferig», war die Stimmung anderntags vor dem Einsingen und dem Soundcheck voller Vorfreude. Für einen bequemen Auf- wie Abstieg von der Bühne sorgten helfende Hände von Mitgliedern. Den vorgesehenen Platz wohlbehalten erreicht, leitete uns unsere Chorleiterin und Dirigentin Nicola Meier Jäggi umsichtig und voller Elan durch unser Programm. So fühlte ich mich, von den anderen Mitgliedern umgeben, einmal mehr wohl und konnte daher den Auftritt geniessen.
Dies auch am Sonntagmorgen während des Gottesdienstes, obwohl ich aufgrund der relativ kurzen letzten beiden Nächte mit vielseitigem Festangebot und anschliessendem kurzem, tiefem Schlaf so meine Anlaufschwierigkeiten beim Einsingen hatte.
Vereinsaufgaben vorstellen
Im Gegensatz zu anderen Vereinen von Tenniken fiel der Aufwand für den NVVT eher bescheiden aus. Keine Baroder Essensgelegenheit einrichten, kein Einkauf von Getränken und Lebensmitteln, kein Backen von Kuchen und Brot, keine Vorbereitung von Gerichten und was sonst noch alles anstand.
Unser Ziel war, den Besuchern die Aufgaben unseres Vereins mit einem Stand am Markt vorzustellen. Zudem gaben wir für den Garten geeignete und von Insekten geliebte Wildpflanzen ab, und Kinder durften Samenbomben basteln. Im nächsten Frühjahr im Garten ausgebracht, werden sie schon bald einen bunten, insektenfreundlichen Flor hervorbringen. War das Wetter nach dem regenreichen Freitag wieder besser und waren die beiden Eingangstore zum Fest geöffnet, strömten die Besucher am Samstag wie auch Sonntag schon bald in Massen herein, doch ein jeder hatte genügend Raum, um alles zu erkunden und zu bestaunen. So fanden sich bei uns auch sehr viele Interessierte ein, die sich über unseren Verein informierten, die mitgebrachten Präparate von Rotmilan, Waldkauz oder Eisvogel bestaunten oder unseren Verein mit einer Spende unterstützten.
Beliebte Samenbomben
Der grosse Renner war aber das Herstellen der Samenbomben. Unglaublich viele Kinder genossen es, wieder einmal Erde in den Händen zu spüren und so lange zu kneten, zu drücken und zu rollen, bis sich Kugeln von der Grösse eines Pingpongballs formten, die sie in einem Säckchen verpackt mitnehmen durften. Für mich immer wieder ein wunderbares Gefühl gemeinsam etwas für die Allgemeinheit zu schaffen. Ob zum Gelingen eines Chorkonzertes, Abrechen einer Bergwiese, Aufgleisen eines Naturschutzprojektes mit «BirdLife» und dem Ebenrain Sissach oder das Beisein mit einem Infostand an einem Dorffest. Einziger Wermutstropfen auch hier: Das Interesse von Erwachsenen an einer Mitgliedschaft im Verein für den Erhalt der Natur in ihrem Naherholungsgebiet fiel einmal mehr sehr bescheiden aus.
Wie auch immer, ohne Vereine wären solche Grossanlässe nicht denkbar, und als Mitglied fühle ich mich getragen und trage dazu bei, dass diese Institution weiterlebt und wir alle uns auf viele weitere Anlässe in stimmiger Atmosphäre freuen dürfen. Das OK-Team sorgte dafür, dass die grosse Bühne in angemessenem Abstand zum Schwalbenhaus auf der Zwygartmatte aufgestellt wurde. So konnten die Mehlschwalben auch während des Festes ihre Nester ungestört anfliegen.

