Bubendorfs Co-Trainerin zum Ligastart und zum Cup-Duell
Für die Kleinfeld-Unihockeyanerinnen des TSV Bubendorf steht morgen im Cup-Achtelfinal gegen Meister und Cup-Sieger UHC Oekingen der erste Härtetest an. In der Liga streben die Bubendörferinnen einen Platz unter den ...
Bubendorfs Co-Trainerin zum Ligastart und zum Cup-Duell
Für die Kleinfeld-Unihockeyanerinnen des TSV Bubendorf steht morgen im Cup-Achtelfinal gegen Meister und Cup-Sieger UHC Oekingen der erste Härtetest an. In der Liga streben die Bubendörferinnen einen Platz unter den ersten Vier an.
Timo Wüthrich
Die Rollenverteilung für den Cup-Achtelfinal zwischen dem UHC Oekingen und dem TSV Bubendorf scheint auf dem Papier klar: Die Solothurnerinnen reisen morgen Samstag als amtierende Schweizer Meisterinnen und Cup-Siegerinnen im Kleinfeld ins Fünflibertal. Die Bubendörferinnen hingegen werden in ihrer Rolle als Underdog alles daransetzen, ihren letztjährigen Einzug in den Cup-Viertelfinal zu wiederholen.
Zuversicht verleiht den Schwarz-Weissen der gelungene Kleinfeld-Meisterschaftsauftakt in der 1. Liga vom vergangenen Sonntag: Aus der ersten Ligarunde resultierten ein Sieg und ein Unentschieden. Während die Baselbieterinnen gegen die Oensingen Lions etwas Mühe bekundeten, landeten sie gegen das Unihockeyteam Berner Oberland einen Coup – schliesslich standen die Bernerinnen im Frühling gegen Oekingen im Cup-Final.
«Vor allem der Sieg gegen die Berner Oberländerinnen gibt Selbstvertrauen, da sie gewöhnlich auf den vorderen Rängen mitmischen und zu den stärksten Teams gehören», bilanziert Simone Dolder, die gemeinsam mit Yannick Kilcher an der Bande des TSV Bubendorf steht. Der gelungene Auftakt bringt dem Team den ersten Schritt in Richtung Saisonziel. «Wir haben uns keine starre Endplatzierung vorgenommen. Finden wir uns nach Ende der Regular Season auf einem der Play-off-Plätze wieder, wäre das ein toller Erfolg», so Dolder.
Das Bubendörfer Kader besteht grösstenteils aus jungen Spielerinnen – viele sind noch keine 23 Jahre alt. «Ein Quäntchen Erfahrung fehlt uns – das fällt allerdings nicht so sehr ins Gewicht. Wichtiger ist, dass die Spielerinnen über die ganze Saison hinweg verletzungsfrei bleiben», führt die Co-Trainerin aus. «Physisch sind wir gut aufgestellt. Durch die Inputs meines Trainerkollegen Yannick haben wir auch auf taktischer Ebene grosse Fortschritte gemacht.»
Hoffnung auf Heimvorteil
Wichtig ist ein fittes Kader auch morgen, wenn die Oberbaselbieterinnen im Cup-Achtelfinal auf die Favoritinnen aus dem Wasseramt treffen. «Gegen Oekingen muss alles stimmen, damit es für das Weiterkommen reicht. Vielleicht können wir vom Heimvorteil profitieren, denn gegen Top-Teams ist die Sappeten-Halle immer gut gefüllt», blickt Dolder optimistisch voraus.
Neben einer stabilen Defensivleistung wird die Konzentration ein entscheidender Faktor. Während ein Meisterschaftsspiel auf dem Kleinfeld zweimal 20 Minuten dauert, wird der Cup-Achtelfinal über dreimal 20 Minuten ausgetragen. «Dieses zusätzliche Drittel verlangt volle Fokussierung», so die Co-Trainerin. Mut schöpft das Team aus den jüngsten Direktbegegnungen in der 1.-Liga-Meisterschaft: «Einige der letzten Duelle gegen Oekingen gingen nur sehr knapp verloren. Das beweist, dass der Abstand zu den Spitzenteams immer kleiner wird.»
Kader 2026/27
Torhüterin: Vanessa Costantini.
Feldspielerinnen: Timea Rickenbacher, Elena Steiner, Noemi Häsler, Chiara Muscio, Delia Plattner, Joya Mosimann, Livia Costantini, Layla Winteler, Willow Hug, Tania Oberli.
Trainer: Yannick Kilcher, Simone Dolder.