Frau starb bei Unfall vor «Mond»
je. Am 13. Dezember wurde in Buckten eine Seniorin (87) beim Überqueren des Fussgängerstreifens auf Höhe des Restaurants Mond von einem Auto erfasst und tödlich verletzt. Die Frau verstarb noch auf der ...
Frau starb bei Unfall vor «Mond»
je. Am 13. Dezember wurde in Buckten eine Seniorin (87) beim Überqueren des Fussgängerstreifens auf Höhe des Restaurants Mond von einem Auto erfasst und tödlich verletzt. Die Frau verstarb noch auf der Unfallstelle, wie die «Volksstimme» damals gemeldet hat.
Wie nun ans Licht kommt, war die Gefahrenstelle den Behörden bekannt. Im gestern versandten Mitteilungsblatt schreibt der Gemeinderat, dass er die Polizei im November, also rund einen Monat vor dem Unfall, auf die Verkehrssituation vor dem «Mond» aufmerksam gemacht habe.
Die Gemeinde verwies dabei auch auf Läufelfingen, Rümlingen, Diepflingen und Thürnen, wo bei der Hauptstrasse Sicherheitsmassnahmen wie Unterführungen oder Lichtsignalanlagen bestehen. Dennoch sei die Polizei zum Schluss gelangt, dass in Buckten der Fussgängerstreifen mit Mittelinsel die geltenden Sicherheitsanforderungen erfüllt. Eine Ampel würde die Sicherheit zwar erhöhen, müsste jedoch ganz oder teilweise von der Gemeinde finanziert werden, so die damalige Einschätzung der Polizei.
Nach dem tödlichen Unfall hat sich der Gemeinderat erneut an die Polizei gewandt. Er habe betont, dass das Vortrittsrecht der Fussgänger oft missachtet werde und es regelmässig zu gefährlichen Situationen komme – besonders am Morgen mit Schülern. Bei einem Augenschein im Februar wurden keine Gefahrensituationen beobachtet. Die Polizei stellte aber eine schriftliche Stellungnahme in Aussicht. Diese will der Gemeinderat nun abwarten, bevor er «über allfällige weitere Schritte» entscheidet, wie er schreibt.