Nach Lugano war es in Basel am wärmsten – auch der März startet sonnig
Überdurchschnittlich viel Sonne, Regen und Schnee: So präsentierte sich der Februar. Auch im laufenden Monat geht es sonnig weiter, wie die Prognosen zeigen.
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Nach Lugano war es in Basel am wärmsten – auch der März startet sonnig
Überdurchschnittlich viel Sonne, Regen und Schnee: So präsentierte sich der Februar. Auch im laufenden Monat geht es sonnig weiter, wie die Prognosen zeigen.
je./sda. Sonne, Sonne und nochmals Sonne, dazu nur wenige Wolken und frühlingshafte Temperaturen zwischen 14 und 17 Grad im Oberbaselbiet (siehe Wetterprognose unten): Der März zeigt sich zu seinem Beginn von seiner besten Seite. Das schöne Wetter lädt zu ausgiebigen Spaziergängen, Velotouren oder dem Besuch eines Cafés oder Gartenrestaurants ein.
Die warme Witterung prägte auch schon den Vormonat: So war der Februar 2026 gemäss Klimastatistik des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie der fünftwärmste seit Messbeginn im Jahr 1864 – und das, obwohl die letzten beiden sehr warmen Tage des Monats nicht mit eingerechnet wurden.
Gesamtschweizerisch lag die Durchschnittstemperatur im Februar bei 1,3 Grad Celsius. Das waren trotz unterdurchschnittlicher Besonnung 3,2 Grad mehr als in der Referenzperiode 1991 bis 2020, wie aus dem Klimabulletin des Bundes hervorgeht. Die höchsten positiven Abweichungen zur Referenzperiode verzeichneten die Regionen Mittelland, Jura, Alpennordhang und Wallis, die minimalsten die Regionen Alpensüdseite und Engadin.
Am wärmsten war es mit durchschnittlich 7,5 Grad in Lugano, gefolgt von Basel mit 6,5 Grad. Am höchsten war die Abweichung gegenüber dem Referenzzeitraum mit plus 5 Grad im neuenburgischen La Brévine auf 1050 Metern Höhe über Meer, wo eine Durchschnittstemperatur von 1,6 Grad gemessen wurde. Der bisher wärmste Februar war derjenige des Jahres 2024. Der damalige Vergleichsmonat verzeichnete eine Monatsmitteltemperatur von 2,7 Grad.
Viel Niederschlag
Die monatlichen Niederschlagsmengen im Februar 2026 waren ebenfalls überdurchschnittlich. Gebietsweise lag die gefallene Niederschlagssumme weit mehr als 190 Prozent über derjenigen der Referenzperiode. Die niederschlagsreichste Phase dauerte vom 10. bis 21. Februar.
Die grössten Niederschlagsmengen verzeichnete das Wallis. Beispiele für Messstandorte mit vergleichsweise grossen Niederschlagsmengen sind Crans-Montana und Visp. Den höchsten Niederschlagszuwachs gegenüber der Referenzperiode wurde mit plus 284 Prozent in Genf registriert. Den geringsten Zuwachs an Niederschlagsmengen verzeichnete die Alpensüdseite.