800-Jahre-Feierlichkeiten mit erfreulichem Gewinn abgeschlossen
Der letzte Anlass der Tenniker 800-Jahre-Feierlichkeiten unter dem Motto «Morgen» ist Geschichte. Die Bilanz fällt ausgesprochen positiv aus, wurde doch mit den drei Anlässen ein beachtlicher Gewinn ...
800-Jahre-Feierlichkeiten mit erfreulichem Gewinn abgeschlossen
Der letzte Anlass der Tenniker 800-Jahre-Feierlichkeiten unter dem Motto «Morgen» ist Geschichte. Die Bilanz fällt ausgesprochen positiv aus, wurde doch mit den drei Anlässen ein beachtlicher Gewinn erzielt.
Brigitt Buser
Für den Abschlussanlass der Tenniker Feierlichkeiten zum 800-jährigen Bestehen der Gemeinde vergangenen Samstag wurde die Turnhalle liebevoll mit Lampions dekoriert, die bereits vor und während des Dorffestes zum Einsatz gekommen waren. Der Pilzverein Oberbaselbiet servierte Pilzschnitten mit vorwiegend Waldpilzen, das OK-Team deckte die Tische zum letzten Mal ein und der Chor «… ma non troppo» stimmte die Anwesenden auf den Anlass ein.
OK-Präsidentin Marianne Iberg liess die beiden vorangegangenen Anlässe Revue passieren, deren Besucherzahlen alle Erwartungen übertroffen hätten, wie sie sagte. Ausserdem gab sie bekannt, dass der Pilzverein den Gewinn des Anlasses vollumfänglich der Erneuerung und Beschattung des Spielplatzes Seematt zufliessen lassen werde.
Es folgte ein weiterer Auftritt des Chors, der unter anderem nochmals das «Tenniker Lied» zum Besten gab. Nach dem Mittagessen sorgte der einheimische Musikverein für Stimmung, natürlich auch mit dem «Tenniker Marsch». Gemeindepräsident Thomas Grütter dankte dem OK-Team im Namen des Gemeinderats und der Bevölkerung für den grossartigen Einsatz. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er einen Pin für besondere Verdienste sowie eine Laterne mit eingraviertem Dank. Zudem wurde das Team zu einem Essen in einem Restaurant nach freier Wahl eingeladen.
Zeitkapsel beim Gedenkstein
Die Dorffest-OK-Chefin teilte den Festbesuchern wie auch dem anwesenden Gemeinderat mit sichtlicher Freude mit, dass sich der Gewinn des Dorffestes im «unteren mittleren» fünfstelligen Bereich bewege. Genaueres könne sie erst zu einem späteren Zeitpunkt sagen, da die Abrechnung des Abschlussanlasses sowie des anschliessenden Helferessens noch ausstehe. Klar sei jedoch: Einer Erneuerung des Spielplatzes samt Beschattung stehe nichts im Wege.
Ein weiterer Höhepunkt des Anlasses war das Vergraben einer Zeitkapsel, die künftigen Generationen einen Einblick in das heutige Tenniken ermöglichen soll. Darin fanden zahlreiche Zeitzeugnisse ihren Platz: Zeichnungen der Schulkinder, Briefe an die Nachfahren, Noten und Texte des Tenniker Lieds und des Tenniker Marschs, Kugelschreiber, CDs und weitere Erinnerungsstücke. Sorgfältig in Plastikfolie eingeschweisst, wurden sie in die Kapsel gelegt. Diese wurde fest verschlossen und neben dem vom Tenniker Steinmetz Jonas Gysin geschaffenen Gedenkstein vergraben.
Der von einem einheimischen Steinmetz aus Sandstein gehauene Stein trägt das Tenniker Wappen und den Schriftzug «800 Joor Tenniken 1226 – 2026». Zum Festakt gehörte auch das Pflanzen einer Elsbeere, eines Geschenks des Natur- und Vogelschutzvereins Tenniken. «Was werden unsere Nachfahren wohl über uns denken, wenn sie die Zeitkapsel einmal finden?», fragte sich eine Zuschauerin. Wir werden es wohl nie erfahren.