«Es muss etwas gehen nach vorne»
14.08.2026 Sport, Fussball1. Liga: Michel Meier startet mit dem SV Sissach gegen Sempach
Zum SV Sissach stossen auf die 1.-Liga-Saison 2026/27 hin nur drei neue Spielerinnen und zwei Stützen fallen zum Saison am Sonntag noch aus. Trainer Michel Meier ist dennoch überzeugt, dass das Team einen Schritt ...
1. Liga: Michel Meier startet mit dem SV Sissach gegen Sempach
Zum SV Sissach stossen auf die 1.-Liga-Saison 2026/27 hin nur drei neue Spielerinnen und zwei Stützen fallen zum Saison am Sonntag noch aus. Trainer Michel Meier ist dennoch überzeugt, dass das Team einen Schritt nach vorne machen wird.
Sebastian Wirz
Wie schon im Winter hatte das 1.-Liga-Team des SV Sissach auch im August vor, wieder gegen den FC Sempach zu testen. Doch weil die Zentralschweizer Erstligistinnen neu in derselben Gruppe eingeteilt sind wie der SVS, wurde das Testspiel abgesagt – das Duell steht dafür am Sonntag (15 Uhr in Sempach) als Saisonauftakt auf dem Programm.
«Wir sind bereit für die Saison», sagt Michel Meier. Der SVS-Trainer muss zwar zum Saisonstart auf Mara Lessa und Topskorerin Luana Pricoli verzichten, die sich in der Rückrunde verletzt haben, doch deshalb macht er sich keine Sorgen: Es sei eine Stärke des Teams, dass es homogen sei. Einige Spielerinnen seien mittlerweile in der Lage, mehrere Positionen zu spielen. «Wir kommen bei Ausfällen nicht mehr so schnell ins Rotieren», sagt Meier.
In der Rückrunde hätten er und Assistent Kevin Schaub einen Schwerpunkt auf die Defensive und das «Hinten-Rausspielen», also den Spielaufbau, gesetzt. «Wir haben mittlerweile ein stabiles Gerüst. Das Team hat vielleicht weniger Individualität als früher, dafür mehr Kollektiv», so Meier, der in seinem Kader eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen ausmacht. Nun soll das Team nicht nur wenig Gegentore erhalten, sondern auch mehr Treffer erzielen: «Es muss etwas gehen nach vorne», sagt Meier, der überzeugt ist, dass seine Spielerinnen dort Potenzial haben.
Der SV Sissach sei in der 1. Liga angekommen und werde nun um die Ränge 3 bis 5 ein Wörtchen mitreden. Meier: «Ich erwarte, dass die Liga sehr ausgeglichen sein wird. Als Erstes geht es darum, dass wir uns vom Tabellenende fernhalten.»
Bei den Neuzugängen habe der SV Sissach auf das Motto «Qualität vor Quantität» geachtet, wie Meier sagt, und zwei Spielerinnen verpflichtet, die vergangene Saison in der 2. Liga aufgelaufen sind: Sina Grieder vom FFT Fricktal und Majlinda Xhaferaj vom FC Schwarz-Weiss. Dazu kommt aus dem Sissacher 3.-Liga-Team Lucia Lasser Gallego. Beim Rest des Kaders handelt es sich um fast die komplette Equipe der vergangenen Saison, wobei die grosse Erfahrung von Ramona Hasler wegfällt, die im Sommer nach 350 Partien für den SV Sissach den Rücktritt gegeben hat.
Kader 2026/27
Tor: Vicky Buceta Barrio (2007).
Feldspielerinnen: Jamie Barth (2000), Chalia Bläsi (2007), Vlora Dibrani (1996), Maria Enz (1998), Arianna Farinha Sierra (2005), Lorena Rita Graci (2008), Sina Grieder (2002, neu FFT Fricktal), Michelle Hofstetter (2001), Sophie Jirasko (2001), Cheyenne Kuster (2004), Lucia Lasser Gallego (2007, neu, 2. Team), Mara Lessa (1997), Nina Martin (2005), Lena Metzler (2007), Alina Musliu (2010), Luana Pricoli (2000), Anita Racaj (2001), Tara Rudin (1998), Majlinda Xhaferaj (1992, neu FC Schwarz-Weiss), Tamara Zimmermann (1995).
Staff: Michel Meier (Trainer), Kevin Schaub (Assistent),
Alicia Burla (Torhütertrainerin).
