Curling | Stone’s Trophy bot spannenden Modus
lm. In der Curlinghalle auf der Kunsteisbahn Sissach wurde am Wochenende intensiv gespielt: Zwölf Teams aus der Region, aber auch solche von weiter weg, nahmen am Samstag und Sonntag am Turnier ...
Curling | Stone’s Trophy bot spannenden Modus
lm. In der Curlinghalle auf der Kunsteisbahn Sissach wurde am Wochenende intensiv gespielt: Zwölf Teams aus der Region, aber auch solche von weiter weg, nahmen am Samstag und Sonntag am Turnier «Stone’s Trophy» teil, das alle zwei Jahre von den Teams «Ergolz» und «Flintstones» organisiert wird.
Für Matthias Bruschi vom veranstaltenden Team «Flintstones» ist der Modus des Turniers das, was den Reiz an der «Stone’s Trophy» ausmacht: Es gibt zwei Gruppen (A und B) zu je sechs Teams. Innerhalb der Gruppe sind drei Spiele zugelost, die zuerst absolviert werden. Anschliessend spielt der Sieger der Gruppe A gegen den Sieger der Gruppe B, der Zweite der Gruppe A gegen den Zweiten der Gruppe B und so weiter. Nach diesen ersten vier Spielen wird noch ein letztes Mal um die genaue Platzierung auf der Schlussrangliste gespielt. «Es ist ein System, das man sonst nicht überall spielt, und genau das ist das Tolle daran», so Matthias Bruschi.
«Einzelne Spieler und Spielerinnen haben früher Elite gespielt, aber das Feld präsentiert sich recht ausgeglichen», so Bruschi. Das sportliche Niveau an der «Stone’s Trophy» sei mit den Meisterschaftspartien der 2. Liga und der 3. Liga zu vergleichen.
Die Curling-Teams starteten unter kreativen Namen wie «Freezer», «Zyschdig», «Ergolz», «Diamonds», «Schtaibysser» und «Hackattack». Das Turnier auf den drei Rinks A, B und C ging in gemütlicher, freundschaftlicher Atmosphäre vonstatten. Die Skips lasen das Spiel und leiteten ihre Kollegen und Kolleginnen an. Immer wieder tönten die berühmten Curling-Anweisungen «Zieh-Zieh-Zieh» und «Wüsche-Wüsche-Wüsche» durch die Halle. Alle Beteiligten waren mit grosser Konzentration bei der Sache und waren als Kollektiv bestrebt, ein gutes Haus zusammenzustellen.
Zum Schluss konnten die Curlerinnen und Curler schöne Preise mit nach Hause nehmen. Besonders die Spielerinnen und Spieler der drei Teams, die es aufs Podest geschafft haben: «Zug», «Dollyhay» und «Diamonds». Mitmachen war bei diesem Turnier aber erklärtermassen viel wichtiger als Gewinnen.