Die Jahresrechnung 2025 erwies sich als zweitrangig
en. Die Reigoldswiler Gemeindeversammlung hat die Rechnung 2025 mit einem Ertragsüberschuss von 98 000 Franken ohne diskutieren zu wollen einstimmig genehmigt. Wortmeldungen aus dem Plenum gab es aber dennoch: zur ...
Die Jahresrechnung 2025 erwies sich als zweitrangig
en. Die Reigoldswiler Gemeindeversammlung hat die Rechnung 2025 mit einem Ertragsüberschuss von 98 000 Franken ohne diskutieren zu wollen einstimmig genehmigt. Wortmeldungen aus dem Plenum gab es aber dennoch: zur aktuellen Situation beim Forstbetrieb Frenkentäler.
Die Rechnung 2025 war an der «Gmäini» vom Montag das einzige traktandierte Geschäft und entsprechend rasch behandelt. Finanzchefin Marisa Dürrenberger präsentierte einen Ertragsüberschuss von 98 000 Franken. Dieser sei einerseits auf eine sorgfältige Ausgabenpolitik zurückzuführen, andererseits auf tiefere Lohnkosten bei den Lehrpersonen sowie deutlich höhere Steuereinnahmen als budgetiert. Gleichzeitig stiegen die Kosten im Gesundheitsbereich markant an, insbesondere durch Zahlungen an Pflegeheime.
Ausführlich informiert wurde unter dem Traktandum «Diverses» über die aktuelle Situation beim Forstbetrieb Frenkentäler. Gemeinderat Mirco Gisin erinnerte daran, dass sich der Betrieb derzeit in einer Reorganisationsphase befinde und der Gemeinderat die personellen Veränderungen bedauere. Gleichzeitig stellte er klar, dass der FBF weiterhin voll funktionsfähig sei und seine Aufgaben für die Gemeinden uneingeschränkt wahrnehme. Der Betrieb stehe wirtschaftlich auf einer soliden Basis, hielt Gisin fest. «Das Jahresergebnis 2025 fällt sehr erfreulich aus und zeigt, dass der Betrieb in den vergangenen Jahren erfolgreich und vorausschauend geführt wurde.» Die strategische Ausrichtung mit einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung stehe weiterhin im Zentrum.
Gemeindepräsident Fritz Sutter ergänzte in dieser Sache, die Gemeinde stehe klar hinter dem eingeschlagenen Weg. Dieser beinhalte auch das Ziel einer möglichen Fusion mit dem Forstbetrieb Dottlenberg, über welche die beteiligten Gemeinden zu gegebener Zeit entscheiden würden. Die Standorte Reigoldswil und Waldenburg sollen dabei in jedem Fall als wichtige operative Standorte erhalten bleiben.
Gemeinderätin Evi Halbeisen wies auf den freiwilligen Fahrdienst hin, den die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz Baselland anbietet. Zudem machte sie auf die Dienstleistungen der Familien-, Erziehungs- und Jugendberatung Region Liestal und Oberes Baselbiet aufmerksam. «Nutzen Sie diese Angebote, wenn nötig», ermunterte sie die Stimmberechtigten.
Vor dem traditionellen «Glace-Bankett» informierte Gemeindepräsident Fritz Sutter schliesslich über die zügig voranschreitenden Arbeiten am Werkhof am nördlichen Dorfeingang Reigoldswils sowie über den bevorstehenden Rückbau des ehemaligen Gemeindezentrums mit Feuerwehrmagazin. Zudem kündigte er einen zeitnahen Aufruf zum Wassersparen an. Im Anschluss fand am selben Ort die Bürgergemeindeversammlung in rekordverdächtig kurzer Zeit statt.